Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
76
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76 Farben.

zwey Riegel, ek, welche 4 Fuß lang sind, in alle 4 Ständer,eingezapfet, und zusammen verbunden sind. Diese Riegel sindgemeiniglich bessern Ansehens wegen, , bogenförmig ausgrschmt-1e«. Damit aber auch dieses Gestell recht fest halte, so ist sol-ches noch in der Breite mit zwey starken O.ueerriegeln von bey-den Seiten verbunden, und zwar in der Mitte der vier Haupt-Skäuder, wie in g und h zu sehen ist. Die Mitten der bey-den Riegel es, sind mit zwey eingezapften Ständern ik unter-stützt. Diese dienen nicht allein dazu, dem ganzen Gestelle einemehrere Haltung zu geben, sondern auch, daß darein drey run-de, ungefähr 1 4 Zoll dicke, Stäbe Iran gesteckt werden können,welche gleichfalls fest eingezapft sind, und in der Folge ihrenNutzen zeigen werden. Alle vier Hauptständer, sdcä, habenauf ihren obern Enden spqr, halbrunde Ausschnitte, wovond»c bey o und p tiefer sind, als die in q und r. Letztere dienendazu, eine hölzerne Rolle, Fig. 595, worauf die zu wickeln-de Leinwand ist, mit ihren beyden Zapfen ab hinein legen zukönnen; jene beyde Ausschnitte 09 aber sind dazu bestimmt, dieeiserne Windenstange, Fig. 596, darein zu legen, oder mansteckt solche auch in die beyden Löcher sr, welche in den Seiten-Rahmen e f eingebohrt sind, hinein, da alsdenn die zu wickelndeLeinwand vermittelst der Kurbel a aufgewickelt wird. Die dreyStäbe lmn dienen dazu, die aufzuwickelnde Leinwand zwischendenselben gerade und steif zur Winde zu führen, wie an seinemOrte gezeiget werden soll.

Eine Rrücke zum Richten der Küpe, Fig. 597,dienet dazu, das Mark der Farbe mit dem Flüssigen zuvermengen. Dieses ist ein wie ein halber Kreis zuge«ründetes Brett, welches an einem langen Stiele best«stigt ist, welcher mit seinem Ende bey der Rundung desBretts in einem Loche stecket, und fest ist.

Der Schöpflöffel, Fig. 598 a ), ist ein kupfernestiefes Gefäß, mit einem conisth oder kegelförmig gestel-lesen Boden, und einem langen hölzernen Stiel. DieFarbenbrühen werden damit aus den Kesseln und Kü«peil gefchöpfet.

Der Mindestock, Fig. 598 ist ein in den Bodendes Farbehauses eingegrabener senkrecktcr Stander oderSäule, von willkührlicher Höhe. In dieser Säule stek«

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