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gemein , doch auch in allen nördlichen Gegenden Euro«pens und Asiens zu Hause. Nach dem Adler ist er derstärkste unter allen Raubvögeln, und stößt nur auf großeVögel, als: Kraniche, Reiher, Schwäne, Störche,Trappen rc. wie auch auf Haftn; doch gibt es einigedarunter, die sich auch auf die Repphühner gut abrich«len laßen.
2. Der Gakerfalk, Großfalk, Falco facer, Fr.Sacre, Hr. v. Büffon nennt ihn den brittifchen Fal«ken. Er kommt dem Geyerfalken am nächsten, ist et««aS kleiner, aber stark und schnell. Der Kopf aschgrau,der Leib rothbraun und rauchfarbig, dieFüßeblau, derSchwanz mit krummen Streifen geziert, und etwaslanger als beym Geyerfalken. Diese zwo Arten werdensonderlich bey der Kranich - und Reiherbeiße gebrauchet.Er laßt sich auch gewöhnen, auf Trappen, Fasanen,Repphühner, Hasen und allerley Wildbrer, zu stoßen.Er ist aber von widerspenstiger und tückischer Art, daherman auch große Geduld mit seiner Ablichtung habenmuß.
3. Der gemeine deutsche Falk, welcher alsdenn,wenn er abgerichtet ist, edlerFalk genennet wird. EineAbänderung von ihm, ist der fremde oderwander-Falk. Es ist ihrer bereits vorher gedacht worden.
4. Der barbar - oder tunesische Falk, Falcodarbaricua, mneranus, punicus, Alphanet Fr. Fau-con de Barbarie, Faucon punicien oder tunisien. Erist ursprünglich aus Africa, und der Barbarey um Tu-nis. Der Schnabel und die Füße sind gelb; der Kör-per hat bläuliche und schwarzbraune Flecken, die Brustaber ist nicht gesteckt; der Schwanz ist schwarz - bandirt.Er ist kleiner, aber von schönerm Ansehen, als der ge«meine Falk, Wanderfalk und Bergfalk, und gleichet inmanchen Stücken theils einem Adler, theils einem Gold-Ammeh Siehe auch Th. I, S. 583*
5. Der