Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Familie.

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men legen und den Bruch oder Falz glatt streiche».Siehe Falz I, Falzbein und Falzbrer.

Tom Fal;n, der Buchbinder, s. Amveis. zur Buchbinderkunst,1 SJbtbcil. Lvi- '. 703 / 8. S. 28 / fgg.

Hallen» werkstare rc. rB. S- 107.

Einen Brief falzen, zusammenlegen.

2. Durch Umlegung der äußern Theile zusammen fu*gen, auf welche Art die Kupferschmiede ihre Arbeitenfalzen. Siehe Falz 2, Falzamboß, und Falz.-Hammer.

3. Mit Falzen, d. i. Fugen, oder Hohlkehlen, Rin«nen, versehen, bey verschiedenen Holzarbeitern, sowohlzwey Stücke dadurch zusammen zu fügen, als auch zurZierde. Siehe Falz z. 4.

4. Mit dem Falzeisen oder Falzmesser bestoßen,bey verschiedenen Lederarbeitern. Eine Haut falzen,Fr. äi-a^er, die Hqare oder das noch übrigeFleisch weg.zuschaffen. SieheFalz 2, Falzbock und Falzeisen.

Dom Falzen derLohgarber, s. Hallen» Werkstatt rc- - Band,S. 366.

Sprengel» Handw- und Rnuste i; Samml. S.45, f.

Fameufi, eine Nelkensorte; stehe unter Nelke.

Familie, aus dem Lat. Psmilia, und Fr. k'smille. (*).1. Personen,welche eine häusliche Gesellschäft ausmachen,Eheleute und ihre Kinder, als ein Collectivum. Indiesem Hause wohnen sechs Familien. Im gemeinenLeben oft auch für die Kinder allein. Eine starke Fa-milie haben, viele Kinder. Xpie stark ist ihre Fami-lie? in der gezierten Sprecharl, wie viel Familie ha-ben sie? Zuweilen begreift man unter diesem Ausdruckeauch das Gesinde, und also die sämmtlichen Personen,die in eben demselben Hause, unter eben demselbenHaupte, welches der Hausherr, Hausvater oder dasHaupt der Familie, L. karer fgnnlia8, Fr. Pere de

famille,

(') Ehe dieses Wort aus fremden Sprachen entlehnet wurde,brauchte man in der oberdeutschen Mundart dafür Gichigine,Hiuuiske, Haushab, Husche. Haet kap ist noch im Schwe,dischcn üblich. Siehe Geschlecht. Hau».