Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Fasan.

Um von dem zur Zucht und Vermehrung der Fasa-nen angelegten Garten, nebst den dazu gehörigen Ge-bänden und andern nöthigen Einrichtungen, in gehöri-ger Ordnung zu handeln, wollen wir Erstlich dasjenigebemerken, was überhaupt bey allen Arten der Fasanerieerfordert wird, sodann aber die besonderen Arten, wieeine Fasanerie angelegt werden kann, vorstellen.

Der Hauptzweck aller Fasanerie erfordert i) Holz,welches die Fasanen nothwendig haben müssen. Die-ses muß in allerhand Laub - und Buschhölzern bestehen,als: Eichen, Büchen, Birken, Erlen, Weiden,Dornen, auch allerley Buschhölzern, welche Beerentragen, weil sie dieselben gern genießen. Wenn gleichetwas weniges von Kiefern, Fichten und Tannen, mitdarunter befindlich ist, das schadet nicht; allein, inbloß schwarzen und kieferichten Hölzern wollen sie nichtstehen, weil diese ihnen nicht angenehm sind. Wachhol-dern hingegen sind ihnen zuträglich. Es müssen aberdie Holzungen gute Dickichte haben. Die gar hohenund alten Eichen und andere Bäume, sind dabey nichtviel nütze, weil die Raubvögel gern darauf fallen; dochniedrige Bäume müssen mit da seyn. Wenn Obst-Eberäschen- und ArlSbeerbäume vorhanden sind, ist esam besten; denn der Fasan tritt des Abends zu Baume,und bleibt nicht gern auf dem Boden. Auch werdendie Hölzer ordentlich verhauen, damit immer wiederjunge Dickichte werden. 2) Muß auch wirsrwachsdabey seyn, weil die Fasanen darin gern brüten, undsich von allerhand Würmern, Fliegen und Ameiseneyernäßen können; auch nehmen sie allerhand gute Kräuterund Grasgesäme mit an. 3) Gehört Acker darzu,darin sie ihr völliges Geäst haben. Sie brüten zumTheil in dem über Winter bestellten Weihen - und Rü-befamengetreide; fallen auch überhaupt mit den Jungenin die Felder, wo sie ihr völliges Geaß haben; auchnach der Aernde auf die Stoppelfelder, .und suchen

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