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muß Gras und Acker, und wo möglich, auch etwasBuschwerk, seyn. In dessen Ermangelung werden ih-nen kleine Hüktchen von Tannenreis hinein gemacht,bis man nach und nach etwas lebendiges Busckholz da-rin anbauen kann. Auch muß ein entweder von selbstdurchfließeudes Büchlein, oder mit Rinnen durchge-führtes Wasser, darin befindlich seyn.
7) Des Lasanenmeifters oder FasanenwärtersWohnung, kann, nach Belieben des Herrn, schlechtober prächtig gebauet werden; billig aber muß derselbeein Par Stuben und 3 bis 4 Kammern haben, dariner die Eyer besonders, und die sonst zu den Fasanen nö-thigen Sachen, verwahren kann, nebst einer Scheune,wo auf einer Seite ein Kuhstatt ist, worin er die Kühe,welche zum nöthigen Käsewerk, und zur Milch, zuErziehung der Fasanen, gehalten werden müssen, stal-len, und den andern Raum zur Fourage u. d. gl. brau-chen kann.
Die Beschaffenheit des Platzes, welcher einen Fa-sanengarten abgeben kann, ist bereits oben beschrieben.Wenn nun, jenem zu Folge, vor allen Dingen Was-ser in einem solchen Terrein ist, entweder ein fließenderBach, oder hineingeleiteteS Wasser, nebst etlichen klei-nen Teichen: so wird alödenn leicht zu Acker, Wiesenund Holz Rath werden. Ware der Platz mit lauterHolz bewachsen, so kann leicht Acker und Wiese daringemacht werden. Ist aber gar zu wenig Holz darin,so muß man Striche oder Remisen von allerhand Busch,Holz darein pflanzen; es können auch fleckweise Tannenund Fichten, imgleichen Wachholdern, hinein gepflanztwerden. Sind nun dieTannen und Fichten angewach-sen, so schneidet man selbigen die Gipfel ab, baß sienur etwa 4 Fuß hoch bleiben, so breiten sich alsdenndie untersten Aeste aus, worunter sich die Fasanen rechtverbergen können. Das andere Holz wird in ordentli-che Gehaue oder Schläge eingetheilt, daß alle Jahr ein