Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Fasan. 241

den; denn sie haben alsdenn kein rechtes Feuer zu fal-zen, und legen auch wenig Eyer. Man thut sich alsogroßen Schaden, wenn man im Winter mir der Füt-terung sparen will. Kommt noch ein starker Nachwin-ter, so sind sie, ehe man es sich versieht, crepirt. Mangebe ihnen also im Winter so viel, daß st« nicht mattwerden. Will man sie gleich nicht fett haben, so müssensie doch so viel bekommen, daß sie sich wohl dabey er-halten können. Denn, wenn der Fasan erst vollkom-men offen Wetter hat, bekümmert er sich nicht so vielum die Schütten und Kirrungen, und alsdenn ist ihmseine wilde Nahrung noch angenehmer, da er Würmer,Krauter, Schnecken u. d. gl. wie auch die Kriospen vonden Bäumen, und gegen das Frühjahr den Mistel ha-ben kann, welchen er auch im Winter gern suchet, wenner vor Schnee dazu kcmmen kann.

Es ist noch übrig, daß ich, versprochener maßen,auch zeige, wie eine wilde Fasanerie anzulegen sey.Wenn das Klima und die Gegend warm ist, schöneFeldhölzer, bruchige und rührige Oerter, worinn gutewarme Quellen sind, hin und wieder Hecken und Bü-sche in Feldern, dabey gute und fruchtbare Felder, wel-che mit allerley Winter- und Sommergetreide versehensind, hiernachst auch gute Wiesen und Auen hat: st»können die Fasanen sich daselbst wild vermehren, ohnedaß man «inen ordentlichen Fasauengarken nöthig hat.Ehe man aber eine Aussetzung zu wilden Fasanen vor-nimmt, müssen nothwendig die Raubthiere und Raub-Vögel, soviel möglich, getilget werden, welches auch nach-her beständig fortgesetzt werden muß. Wo es nun derglei-chen gute Gelegenheit gibt, kommen sie zwar gut fort; dochist nöthig, daß man einige Stände und Kirrungen hinund wieder in den Feldhölzern, Hecken und Büsche» an-lege. Diese können nun auf folgende Art gemacht wer-den. Man nimmt 6 Säulen, jede 5 1 Fuß lang, und2 Säulen, n Fuß lang. Alsdenn mißt man einenMee.Ene. XUTh. Q Platz