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ausgeführt hatten, in der See herum treiben, und man RaubteRuthen (u sehen, rooHt das fürchtcrlick-e Heer der Perser dasMeer gezüchtiget, weil Man nicht wußte, was diese Anstaltenauf fich hatten.
Man irret sehr, wenn man glaubt, der Endzweckder Wafferbaukunst stehe durch Mauer-und Pfahl«Werke, wann gleich auf eine kostbarere Att, dennocheben so wohl zu erreichen. Der Faschinenbau ist bey-den sehr weit vorzuziehen, und man hat nicht anders,als durch die höchste Noch gedrungen, zu Mauern undPfahlwerken seine Zuflucht zu nehmen. Der Eisganghat längst die kostbarsten Pfahlwerke zu Grunde gerich-let, und der Frost die standhaftesten Mauerwerke zer-sprengt und zerrissen, wenn die Faschinen-oder so ge-nannten Packwerke noch ihren Standort behaupten,und der ganzen Gewalt der Ströhme und Liefohrtentrotzen. Ein wohl verwahrter und regelmäßiger Bauder Packwerkes hat dieses Besondere an sich, daß dieGewalt des Wassers in der Menge hervorragender Ru-then gebrochen wird, daß es sich nach der Lage desGrundbettes eines Strohmes beuget, und sich nach undnach dergestalt in den Grund hinein wühlet, bis es imStande ist, die heftigsten Anfälle der Strohmstricheauszustehen, und sie von sich abzuweisen. Ueberdießerhalten sich die Faschinen unter dem Wasser halbe Jahr-hunderte hindurch, in vollkommen gutem Zustande,und die Vergänglichkeit über dem Wasser kann durchBepflanzung mir ausschlagenden Wasserweiden derge-stalt verhütet werden, daß eS sich zuletzt in einen wach-senden Körper verwandelt, der sich durch sich selbst er-hält, und von dem man nach und nach die Interessender aufgewandten Unkosten durch den Abschnitt des grü-nen Ausschlages, wenigstens zum Thei! wieder einärn-det. Ich werde von der Figur, Lage und Bauart derFaschinen ein und das andere beybringen, und zugleichzeigen, was bey Anschaffung der zum Faschinenwerke
gehört«