Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Fasching. Fasele.

Fasching, siebe Rarneval.Fascia , siehe Streifen.

Fasäola hepatica Linn. siehe Egel»Fase, siehe Fasen.

Fase - Brer, siehe unter Faßt.

Fasel, der Fasel oder die Fasel -, ein nur in den gemeinenMundarten Ober-und Niederdeutschlandes bekanntesWork. i. Junge, die Brüt von Fischen, Vögeln,u. s. f. 2. Die Fortpflanzung seines GesMchrce. be-sonders von Thieren, im Gegensatze Lck Mästung.Zur Fasel gehen laßen , d. i. zur Zucht. Zur Faselfüttern, in Nledersachsen, kärglich füttern, im Gegen.Soße des Mästens. z. Dir Art. Ein Pferd, einSchwein von gurer Fasel. Einen guten Fasel von»Vieh haben, eine gute Art.

Fasel-Geld, in einigen oberdeutschen Gegenden, dasGeld, welches der Eigenthümer eines Zuchthengstes fürdie Befruchtung einer Stritte bekömmt, dasBrschäl-Geld, die Faselgebühr.

Fasel--Hammel, in einigen Gegenden, der Schafbock,Stähr. Siehe Fasel.

Fasel-Hengst, in einigen oberdeutschen Gegenden, einzur Fortpflanzung fernes Geschlechtes bestimmter Hengst,ein Beschäler.

Fasel-Ocds, im gemeinen Leben einiger Gegenden, derBulle, Heerdochs, Zuchtochs..

Fasel -Gcbwein, zur Zucht bestimmte Schweine, imGegensatze der Mastschweine.

Fasel-Vieh, das zur Zucht bestimmte Vieh, zum Unter»schiede des Mastviehes. Da man dergleichen Vieh nurnoihdürftig zu füttern pfleget, so bedeutet Faselvrehoft überhaupt mageres, ungemastetes Vieh.

Fasele, die Fasele (der Ton auf der mitkclsten Sylbe), oderdie Faseole, Ddichos Linn. Fr. Fazeole, Phal'eole,eine Art kleiner Bohnen, welche in Aegypten und Asieneinheimisch sind, und bey uns in den Garten gezeoget

werden.