356 Februar.
und nachher von dem Gehaue die also abgeschälten Mfenstückegeräumt und abgeführt, und dadurch die Graswurzein tzröß«tentheils ausgerottet, z) Werden auch die abgeschürft n Ra-senstücke auf dem Platze selbst verbrannt, wie im vtTH. S-601, sgg. gezeigt worden. Die hierdurch entstandenen Afchcrl-Hausen, streue/man, gleich einem andern Dünger, über denabgeschärsken chlatz, laßt diesen sofort umackern , und verrichttet nach geschehener Zubereitung die Holzsaat. Diese Zurich-tung eines verwilderten Gchaues bringt einen beträchtlichenNutzen, weil dadurch der Same und die Wurzeln des GraseSund Unkrautes ganz sicher vertilget und ausgeteilet werden,durch ihre Asche aber der Boden zugleich auf das herrlichstegedünget und fruchtbar gemacht wird. ( '
4. Kann auch die Einstmimkung der Fichten-LindKiefer-Zapfen, wie imAaNuargesckleht,'ssor'tgc^eht,und die Aufbewahrung detstlben an einem tro.ifuer* Ortebesorget werden.
9. Die Viehzucht betreffend,kann man i< das deir Winter über geschlachteteoder auf andere weise abgegangene Vieh, an Pfer-den, Ochsen, Kühen, Schafen, Ziegen und Schwei-nen, durch gute SrückerviHtv ersetzen, weistdi^lbennunmehr, gegen dtN SöniMer zu , leichter zu erWhenund zu erhalten sind. ^
2. Man kaun forlfahrenGchweine zu mäistmMind' *... von den um diese Zeit fastenden Ferkeln diefckMstcnaufzuziehen; denn diese kommen besser sim^'aOtzfeje-nigen, die vorher bey größerer Kälte geworfen worden.Damit sie nun der Milch vergessen, und bald wachsen,muß man ihnen gleich Anfange Brod und Gerste por-werft«. . „ ..
Z. Die Siede für die kalbenden Rühe muß Manetwas bessern,' auch des Nachrs fleißig auf sie Achstrnggeben laßen, und ihr Saufen wärm machen, ^ichchiitKiepen, Trchern, Rüben ööer.Krüut vermedgs^da-Mit sie Milch bt kommen, urzd Hie Kälber btssrfangenkönnen. Man gibt auch denlraaenden Kühen, beson-ders den Erstlingen >> gern"zustzer 4 Wochen, vordem
Kalben,