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Ju;«ischen kann man jährlich 'junge auf oben erwähMMrtrrjichcn. - ^ ^ ^
Dir größte Beschwerlichkeit bey Liesse Frigeüzuchkin Gefäßen, verursacht da» häufige Begießep, wel-ches in den Sommermonathen, Junius bis S^pröm-ber, täglich und zwar,|i> reichlich, daß das Wasser Un-ten wieder heraus läuft, geschehen muß; wenigsten-muß es um den andern Tag unausbleiblich geschehen,es wäre devn, daß es stark und anhaltend regnete»Zwar durchdringt auch der stärkste Regen die Erde ittden Kasten nicht, denn sie ist gar zu sehr von den häu-figen Wurzeln zusammen gepreßt / und das breite Ldubhält ihn ab, daß er die Erde nicht genug trifft; übeeder Mangel der Sonne bey solchem Regenwekter verhin-dert doch wenigstens das Austrocknen « daher man als-denn mit dem Gießen inne halten kann. Bey kleinenRegen hingegen muß man damit unousgefeßt fortfch-ren, weil dieser oen Feigen nicht zu gute kommt. DieFeigen, welche nur im geringsten Mangel an Nahrünggehabt haben, bleiben weich und hohl, da sie sich hin-gegen mit einem saftigen Fleische ganz erfüllen sollten,daher sie, an statt zu reifen, vielmehr vor der Zeitabfallen«
Im Herbste müssen die Kasten, eben wie im Früh-Jahre, wieder an einen vorrheilhasien Ort gegen dieSonne gesteller werben, um, wo möglich, die Herbst-Früchte zur Reffe zu bringen« Da .geschieht eS dennober öfters, daß man die Wurzeln unten aus döm Ka-sten, wo er die Erve berühret, heraus gewachsen undin den Erdboden eingedrungen findet« Sie wuchernalödenn nichr wenig, wenn sie hierzu kommen können.In solchem Fale laßen sich die Herbstfrüchke nicht zugute bringen. Denn, weil man die Wurzeln abneh-men muß, wenn man den Kasten rücken will, so lei-den die Bäume sowohl, als die Früchte, durch diesenVerlust der Wurzeln gar sehr. Diesen Fall auSgenorn-
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