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daher man auch im Sprichworts weiche und zu nichtstaugenve Leute Hommes ficulneos nennet. Es wirdvon niemand, als Schlössern und Büchsenmachern ge-braucht, weile«, wegen seiner Schwammigkeit, vielOehl und Schmirgelpulver annimmt, dessen sie sich be«dienen, ihre Arbeit zu polieren. Die Asche von demHolze zertheilt das geronnene Geblüt. Die Älätkerhaben ebenfalls einen milchichten Saft, welcher, aus«gepreßt, in Peru für ein gutes Mittel wider den gifti-gen Stich der Spinnen gehalten wird, wenn man ihnzwey bis drey mahl in die Wunde tröpfelt. Die Grie-chen flochten ihren sieghaften Helden, Kronen von Fei-geublattern.
Man schätzt den Feigenbaum sonderlich wegen derFrüchre , welche man sowohl frisch, als getrocknet, zugebrauchen pfleget. Die Einwohner auf den Inseln deSArchipelagus, bedienen sich der Feigen, nicht nur frisch,sondern auch getrocknet, als eines Nahrungsmittels.
. Die frischen Feigen, wenn sie nur reif sind, laßen sichviel geschwinder und leichter verdauen, als alles!andereObst. Galenus erzählt, er habe sich, der Gesundheitwegen von seinem agsten Jahre an, bis in sein Aller,alles Obstes enthalte», ausgenommen völlig reifer Fei-gen und Rosinen. Sie nähren mittelmäßig. Sie die-nen den Lungen und Nieren, reinigen und führen denGrieö ab, machen aber kein gutes Blut. Wenn mansie allzu häufig genießt, verursachen sie Blähungen.Man hält sie der Leber für schädlich, und sie machenein schlaffes, aufgedunsenes und schwammichkes Fleisch.Personen, deren Eingeweide verstopft sind, und derenLeib sehr flüssig ist, müssen diese Früchte meiden. Wennman Feigen- gegessen hat, so muß man bald darauf vieltrinken, damit sie sich nicht in den VerdauungSwegettfest setzen; denn sie gehen leicht in Fäulniß über, wennsie sich allzu lange darin aufhalten, und erzeugen fau-lende Fieber.