Feld-Wurm. Felge.
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Feld; wurm, siehe Regen - Wuem.
F.'ld-Zehend, siehe unter Zebend.
Feld-Zwiebel, Ornithogalum; siehe unter Zwiebel.
Felder, (Brenn.) siehe Brennen des Ackerfeldes.
Felder-Decke, siehe Th. IX, S. Z2.
FVldung, das Feld, sofern dadurch eine ebene vertiefteeingefaßte Flache angedeutet wird. Die Feldung aneiner Decke, an einer Thür.
Feiges*). i. Was umgewendet wird, oderumgewen-der werden soll ; in welchem Verstände dieses Wort nurnoch in der Landwirchschafr Ober-und NiedersachsenSvon demjenigen Acker üblich ist, welcher gefelget, d h.nach der Aernde zur Sommersaat seicht umgerissen wer-den soll.
Die Felge geschiehet auf dem besten abgeärndeten,in wenig Jahren gedüngeten Winteracker, wohin manim folgenden Frühjahr Gerste, auch wohl Sommer-Weizen und Korn, zu säen gedenket. Es schadet nichts,sondern ist vielmehr sehr nützlich, wenn man die völli-gen Winterstoppeln, auch zu Heidekorn und Haber,umlegen könnte, welches aber bey großen Oekonomrmdie Zeit selten leidet. Diese Arbeit geschieht von derAbärndung bis zum Frost. Man ist dabey weder annasse noch an trockene Witterung gebunden. Bey derFelge wird der Acker uur, wie man im Thüringischenlyncht, geschunden, und die Stoppel» werden über zZoll nicht untergepflüget. Hierdurch wird die lebendigeErde gleichsam in der Mitte durchiockert, und im Früh-Jahr desto fruchtbarer gemacht, wenn man sodenn dieStoppeln desto besser untergreifen kann.
Geksn- Nachr. 4 Band, Lpi- >75-, 8. S 67,, f.
I» andern Gegenden, nennet man diese Arbeit, da maa»ach der Aernde, wenn die Winterfrucht eingebracht ist , mit
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{•) Dieses Wort lautet imNieders.Falge, Lelge, imDänFnlge,im Engl. Felly, im Ital. Vv>L» und tiaviUo. „