Finster,
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.wen bis dritchalbFuß ist, wodurch denn auch die Höhe
der Mauer ober Wand unter dem Fenster, oder der sö ge.nannten Brüstung (Brustlehn-, Brustmau-r) beuim.«et wird. Damit aber die Winkel an den halben Pfer.lern und der Platz hinter den ganzen Pfeilern, nichtaar zu dunkel werden, so muß man die Ausschnitte oerFenster schräge machen, und d,e Pfeiler inwendig ver-schmälern, und zwar desto mehr, je dicker die Mauer»sind Der schräge inwendige Ausschnitt der Mauer,welchen man die Schmiege, Fr. E'bralement, Embta.semetu Ebrasure oder Embraiure, nennet, ist hittläng.lich, wenn auf jeden Fuß der Maucrdicke »Zoll gerech.net werden.
Die Brüstung unter dem Fenster, muß bey gewöhnst,eben Fenstern z Fuß Höhe haben. Bey 3 Fußzn hak der Mensch«in Hauvtgrlcak, wenn er sich biegen und zum Fenster hinaussehen will. Ist nun die Brüstung höher, so stößt er tmUSentleiht atacn dieselbe ; 'st sie bwgeg.n niedriger, als z Fuß. s»»Lust er Gefahr, beym H,»aussehen das Übergewicht ji, be-kommen und hinaus tu stürzen. Siehe auch Th. vu, S.r§i, f.
Es geschieht sehr oft, daß die äußere Anordnung derFenster mit der innern streitet, so baß jede für das Fett«ster einen besondern Platz erfordert. In diesen Fällenhat der Baumeister die größte Uebrrlegung nöchig.Denn da ein Fehler unvermeidlich ist, so kommt es dar-auf an, daß er am geschicktesten versteckt werde. Wenn, B das Aeußere eine Anordnung der Fenster erforder.tt wodurch in einem Zimmer die beyden Winkel anden letzten Fenstern ungleich würden, welches allemahlein Fehler wäre, so könnte man sich einigermaßen durchVerstärkung oder Verschwächung der innern Mauern,welche das Zimmer einschließen, helfen Ueberhauptmuß man, wo es immer möglich ist, den Fehler lieberinwendig, als von außen, hinbringen. Sollten aberwichtige Ursachen dieses hindern, so muß man ihn vonaußen durch geschickte Hülfsmittel zu verbergen suchen.
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