Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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568 Fenster.

breit, oder etwas höher sind, das Ansehe» derGebäudeeben nicht verderben.

Gewöhnliche Fenster in den allerschlechtesten Häusern wüstsrn z Fuß breit, und können noch einmahl so hoch seyn; ambesten aber ist es, wenn man ch,c Ocffntingrn so groß, als die

S ewohi-lichenThüiöffriungrr, machn, und sie auch«» derGrößeey ansehnliLero Häusern so zunehmen laßt, wie die Größeder gewöhnlichen Thüren zunimmt.

Daß man sie mehr icbtnsll.r, als z Fuß nimmt, geschiehet,weil sie gar zu wenig ricyl geben, nnd jwo Peistncn mcht jügleicher Zerr davo; st hen,und zugl ich heraus ichcn können. Ue-ber 5, oder gar 6 Fuß dieselben breit zu machen, wäre überstüMund schädlich, weil e»n Fenstei von 5 Fuß Breite mnsienihtil»dreymahl so viel, und eins von 6 Fuß viermahl so viel sichteals eins von z Fuß Breite, und al,v Licht genug gibt- Wollteman es breiter, als 5 oder 6 Fuß machen, so bürdet man demTheile der Mauer oder Wand über dem Fenster, welcher t**Fenster oben schließet, oder dun so genannten Fenstersturz,(Fr. t'ermeuue, Linteau) zu viel Last aus, daß er leicht i re-chen kann.

Daß man die Fenster höher als Breiter mafit, geschiehtder Gemächlichkeir und der Stäike wegen Denn, wollte mansie breit, und nichi hoch machen, und sie nahe an die Decke sei'jen, so würden sie zwar Lichl genug in das Zimmer geben, maltwürde aber nicht heraus sehen können, man müßte denn eintTreppe ansetzen, und dadurch das Zimmer beengen. Wollt«man sie niedrig legen, daß man füglich heraus sehen könnre, stwürde, vornehmlich in Städten, das von oben herab fallendeTageslicht nicht vieles von dem Zimn er, und dasjenige, wasein wenig,n dem Zimmer rrhaken ist, gar nicht erleuchten;und in beyden Fallen würde der Sturz sehr breit werden, unddadurch die aufliegende Last nicht so gut, als em schmaler;tragen können. Die Plopomon der Höhe zur Breite, nimmtman gern wie < zu 2.

Einige wollen die Fenster in der zweyten Etage höher, alsin der ersten, und die in der brüten holler, als die »n der zwey'ten, u- s. f. machen, und zwar wegen einer opnschen Nothwen-digkeit, weil die höheren Sachen ernen kleinern Augenwinkelmachen, und man ihnen durch die Erhöhung der Fenster jNHülse kommen könnte. Ich halte aber Diese Subtil»^», webche man vom Vitruv lernen wollen, sur unnütz, weil das Aug«schon ungefähr weiß, ob es eine Sache recht- ober schieswmke-