Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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649
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Festung. 649

Ueberhaupt schicken sich Feston« nur an die ausge.ziertesten Gebäude, oder auch an einfachere Garten»

- Häuser.

Bey Canonisationen und Festen einiger Heilige» , pflegendie Katholiken wohl, aufgeputzte Aufsätze zu- machen, und so!»che bisweilen mit gemahlter Architektur zu versehen, und Gr-. hänge von wirklichen. Obst, Blättern, Blumen, Goldp.ßpier,

. Zindcl, Lahn u. d. gl. daran zu machen.. Auch pflegen ei«

' «lqtn Orten, 'die Kirchthstren an Festtagen ^ mik verschiedMm,'E Rauschgold untermengtem Grün oder' grünem Zweigwerkausgeschmückt zu werden, Diese Gehänge nun werden besag«der« keÜVNli xvüickez^geUannt.

Festonne i siehe unter Schlüsselblume. .-Vestuca , siehe Schwingel. Splitter. - *

Festuca fluitam linn. Schwadenqraö ^ GohWaden.-Festung, Feste, Fester Ort oder Platz, L. koxrslmum.

^lunimenrum, Fr. siorrureüe, ein. wegen seiner Lage. von der Natur oder mjt Mauern, Wällen, Gräben und. «ndecn Werken, durch dieKunst wider eine» feindlichen« ^Anlauf wohl verwahrter Ort. Die »Kunst der Besesti»

' gung ist alt oder neu. Die alte bestand in starke« Mau»worein in gewisse Weite Thürme gefüget waren,'... voü welchen sie bestrichen und beschirmet wurden. Nach»dryt daö Geschütz aufgekommen, ist diese Art der B'efe»stigung untüchtig geworden, und hat eine neue von Wäl»^ len, Bollwerken und Brustwehren erfunden werden wüs»^ sen, die aber von Zeit zu Zeit stattlich verbessert worden.Man uuterfcheidek sie in natürliche, welche entweder aufhohen unersteiglichen und unwegsamen Gebirgen und. Felsen gelegen, di^ such Bergfestung genennet wird,

- oder.in Thälern, die mit Morästen und uupsssierlichen^ Wassern umgeben , oder künstliche Festung, wo man; sowohl der gedachten Arten natürlichen Lage mit künstli«

cher Anlegung bequemer Werke zu Hülfe gekommen, al«

- «sich, wo ohne solche' natürliche Vortheile, bloß durchkluge Wahl und vorsichtige Geschicklichkeit, ein Platzmit Mauern und Watten eingeschlossen ist.

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