6)2 Festung.
Kriegsvolk> .und MeS hat, was nöthig ist, ei« refht«
schaffe« Besatzung hinein zu legen. Insonderheit
lbieielbe auch- mir genügsamen Wasser versehen-seya, des«
ftn man zum Waschen, Backen, Feuertöschen ündTnn«
^ ken benölhigt ist; a» statt dessen aber, oder wenn es
' abgenommen hak , Regenwasser in großen Eisternen,
. und so gar der Thau in ausgespannten Tüchern
s fangen roitö. ' ■
Uebrigens kann man in Befestigung eine? Platzes
verschiedenen. Einrichtungen- folget». Coeborn, Bau«
° ban, RlNipker, und viele andere geschickte Inge«
.^ Uieure haben verschiedene Arten der Befestigung er«
^.funden, die man asts ihren Büchern und aus den Rissen
/ihrer Wecke ersehen kann. .Es ware zu wünschen^ daß
^ / LieKriegsbäükünst auf eben solche sichere, einförmige und
unveränderliche Gründe gesetzer werden könnte, als die
' bürgerliche Baukunst, und verschiedene andere Künste.
. Allein, die Regeln für alle besondere Festungswxrke'sind
, eben keine unstreitige Wahrheiten.'/ Jedes System oer
. Befestigung hat feine Vortheile, die aber allernah^tzurch
' große Beschwerlichkeiten Überwegen werden. -DieVoll«
kommenheit besteht nur noch in der Wahl der-geringsten.
Personen von Melier werden es leicht begreifen, was ich
sagen will; und Ändern diesen Sah zu beweisen, eplau«
. .. ben die Schranken dieses Werkes nicht. So viele Elrün«
g . he müssen einen Fürsten bewegen, sich die geschicktesten
v .Feldherren und Officiere in Ansehung der KriegSbau«
.7. Kunst zu erziehen. Und da diese Kunst jedem Hfficier
, bekannt seyn sollte, so würde es sehr vorkheilhast feyu,
wenn in jedem ivohleingerichteten Staace Schulen, oder
. Akademien wären, jvo alle, die sich auf Las Kriegswe«
fen legen wolle», von geschickten Ästannern, Nichk nur
r in der Befestigungskunst, sondern auch in. der Wissen^
... schaft des Angriffs und der Vertheidigung fester Platze
unterwiesen würden. Es gibt taufend Gelegenheilen irtt
' Kriege, wo ein Befehlshaber aus feiner hierinn e^ang«
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