682 Fettigkeit.
einem Hausknechte ein vornehmer Pachter wird, dervom Zusehen, wie seine Knechte arbeiten, fett wird:so erhebt sich nach und nach sein Bauch , wie seinStand; und dieß ist der Anfang der Periode, daer gichtbrüchig wird.
Zuletzt, sagt der Hr. v. Halter, zieht eine starkeFettigkeit die Wassersucht herbey und Ließ ist daSgemeinste Ende solcher Personen, an denen vielleichtdie Blutadern gesperret sind, welche sonst die zurück'fließenden dunstigen Säfte hakten wieder aufnehmensollen. Endlich hat man auch die Beobachtungen,daß sich in den mit Fett überhäuften Nieren gar leicht«sich Steine erzeugen.
Da die Fettigkeit mit so viele» verdrüßlichrn Zu«, fällen vergesellschaftet ist, so kann ich er nicht begreifen,wie so viele Menschen sich recht mit Fleiß die Fettigkeitzuzuziehen suchen, oder doch selbige für etwas sehr G»'tee halten, und fett zu werden eifrig wünschen. MaNfindet indessen Personen, die, ob sie es gleich nichtwünschen, dennoch wegen eines natürlichen Ansatzessehr fett werden, und sich der mit ihrer großen Fettig'kett verbundenen Beschwerlichkeiten gern entledigen wol', Im; und ich bin viel zu mitleidig, als daß ich nicht. auch die Mittel anzeigen sollte, deren man sich P efDienen muß, wenn man. entweder mager wer-den oder blecken will.
Zuvörderst ist das Aaste,, oder der Hungev'eir»recht goldenes Mittel wider den Ueberfluß des Rah»'ungssaftes. Die Schlangen werde« nach anhaltenden»Hunger ganz mager. Der Chamäleon, die Eidechsesdie Frösche, haben im Herbste alle ihre Fettbehällnimvoll, und nach dem Winterfasten findet man sie beyihnen im Frühjahre ganz ledig. Es ist daher auch f et>