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Glauberisches Salz.
treffend, gemacht haben. Zur Rechtfertigung unsererBehauptung wird hinlänglich seyn, wenn wir sagen kön-nen, daß sich wenigstens noch niemand in diesem Stä-rke legitimirt hat. Die Darstellung eines wahren mine-ralischen alkalischen Salzes, welches unserm Produktevöllig gleich ist, hat zwar schon längst der berühmte Hr.Direktor Marggraf öffentlich gelehret. Man versu-che aber nur das Salz nach der Vorschrift des Hrn.Marggrafhervor zu bringen, und berechne dabey sei-ne aufgewendete Mühe und Rosten: so wird man vonder Ausübung dieses Processes, in der 2lbsicht das her-vorgebrachte Salz mit Nutzen anzuwenden, bald abste-hen, und an dessen statt uns weit lieber unser vollkom-men reines mineralisches alkalisches Salz das Pfund mitir Rthlr., welches unser Verkaufpreis ist, bezahlen.Man beliebe aber auch aus unserm jetzt gedachten Ver-kaufpreise nicht etwann den Schluß zu ziehen, daß un-ser Proceß, um da» mineralische alkalische Salz darzu-stellen, noch immer sehr kostbar sey. Denn man beden-ke nur daneben, daß wir nicht so thöricht handeln, unddas Schwert, womit wir geschlagen werden können, un-sern Gegnern in die -Zände liefern werden. So langeman uns das reine miner. alkalische Salz mit i§ Rthlr.das Pfund bezahlen muß, wird man es freylich Nlcht,um sein Glaubersalz vollkommen gut zu machen, an-wenden; das ist aber auch nicht nöthig, so lange wir,das Publikum mit einer hinlänglichen Menge des voll-kommensten Glaubersalze», um einen so geringen preisals wir es verkaufen, aus unserer Fabrik zu versorgen,im Stande sind. wahrscheinlich findet sich unrerdenen,die dieses Salz als eine Arzeney selbst gebrauchen, nie-mand, der sich über den preis beschwerete; denn einsolches Liuantum, als man zu der jetzt gedachten An-Wendung gewöhnlich bedarf, kostet ja bevnahe gar nichts.Das Publikum würde gewiß nicht dabey gewinnen,wenn wir auch andere Fabriken fähig machten, eben sogute Waare, als die unsrige ist, darzustellen. Jetzt weißman, daß sich unser Glaubersalz von allen übrigen, wel-ches um einen geringen Preis verkauft wird, der Gütenach merklich unterscheidet; und gleichwohl wird vielsehr schlechtes Glaubersalz unter allerley Vorwand alsvorzüglich gut angepriesen. Unt wie viel mehr harren