Z8 Glauberisches Salz.
halten, nach Belieben zu Ukuge machen. Damit wirjedoch auch der Erklärung gebührende Schranken scren :so zeigen wir hiemita», wie wir sechstausend Pfund Glau-bersalz dazu, daß wir eo auf den gedachten ungewissenFuß verkaufen wollen, bestimmt haben. Der Gewißheitwegen erhalt ein jeder, an welchen wir das Salz aufden besagten §uß verkaufen, einen Schein von uns; wel-cher Schein nebst dem vorhin erwähnten gerichtlichenZeugnisse, wenn wir Gelder wieder zurück zahlen sollen,an uns wieder auszuliefern ist. werden so viele dergleitchcn Scheine von uns ausgestellet, daß sie zusammenge-nommen auf volle sechstausend Pfund Glaubersalz lau-ten : so wollen wir, daß wir unserer Erklärung gemäßdas Salz nicht weiter auf unsere Gefahr verabfolgen las-stn, öffentlich durch die hiesigen Anzeigen bekanntma-chen
Endlich habe noch anzuzeigen, auf was für Artdas durchsichtige krystallinische Glaubersalz ambesten aufzubewahren sey. Hat man eine großeMenge von dem Salze beysammen, so kann man esfüglich in reinen Gefäßen von Tannen - oder andernweißen Holze aufbewahre-"., indem man nähmlich sol-che Gefäße bedeckt an einen kühlen und etwas feuchtenOrt fetzt. Geringere Quantitäten hingegen erforderngläserne, porzellanene, oder auch harte thönerne Gefäße,oder so genannte Steintöpfe. Auch diese werden be-deckt, und in einen Keller oder andern kühlen Ort ge-setzt. In beyden Fällen wird daö Salz krystallinisch,und auch übrigens unverändert bleiben. Setzt mandie Gefäße mit dem Salze, zur Sommerszeit, an einenOrt, wohin die Sonne scheint, oder verursachet aufandere Weise, daß dieselben sehr erwärmet werden, sozerfließen die Salzkrystallen zum Theil, da denn LaSSalz, nachdem es wieder erkaltet ist, in einen festenKlumpen zusammen gegangen erscheint, und nur mitMühe aus den Gefäßen gebrochen werden kann. Fürdiesen Umstand muß man sich also hüten. Sollte aber