Gleich.
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Zahl vsn vier oder fünf Reitern, vermuthlich weil sie
einem Glefcnreiter zur Bedienung oder zurUmerftüh-
ung waren, bedeutete. Daher der Glefener, ein mit
einer Glefe bewaffneter Reiter, die Gleftnbürger,
die mir Lanzen bewaffneten Bürger in den Städtenu.f.f.
Gleich (das), ein nur in den gemeinen Sprecharten, be»fbnöec« Oberdeurfchlandes, übliches Wort, ein Ge-lenk, besonders ein Gelenk des thierischen Körpers, im-gleichen die Absätze oder Knoten an dem Rohre, denStrohholmen und andern Gewachsen zu bezeichnen.Daher die Gleichbeine, Oila sdamoidea. die klei-neu Beine, welche zwischen den Gelenken der Fingerund der Zehe« sitzen, und im Hochdeutschen Gelenk-Deine genannt werden; gleichfüchtig, mit dem Po«dagra behaftet, und die Gleiche, das Podagra undChiragra u. s. f. welche insgesammt nur noch im Ober-deutschen üblich sind. In einigen Gegenden ist esweibliches Geschlechtes, die Gleiche. Siehe Gelenk.
Gleich, ein Wort, welches überhaupt eine Ueberein-stimmung der Beschaffsnheit oder Umstände bezeichnet,und in einer dreyfachen Gestalt üblich ist.
1. Als ein Bey- und Aebenwort.i. Gerade.
j) Eigentlich, den kürzesten Weg zwischen zweyPuncten zu bezeichnen. (a> Im Gegensatze bestenwas krunrm ist, in einigen Fällen des gemeinen Re-dens. Eine Schnur gleich ziehen. DasRrmn-me gleich machen. ftttc gleichen Füßen aus demBerre springen. Etwas gleich hämmern. Ichwill es wieder gleich zu machen suchet,, in dwSprache des gesellschaftlichen Umganges, ich will blejeHöflichkeit erwiedern, ich will sie zu vergeben suchen,(b) Von der Richtung, als einNebenworc allem.N^ir wohnen dem Rath hause gleich über, dem-selben gerade gegen über. Unsere beyde -Haushalr-qr s ungen