Glieder-Weh. Glimmen. 75
gut und warm einschmieren; dabey das Glied stetsund fieißig bewegen lassen, und die äußerliche blnrem-igkeit vermeiden.
Glieder-weh, siehe Glieder-Rrankheir.
Glieder Fftrern, siebe in 3. ^ .
Gliedlich, wird nur in der letzten figürlichen Bedeutungdes Wortes Glied zuweilen gebraucht, w dem Ber«hälknissc eines Gliedes einer Gesellschaft gegründet.Eine Person von der gliedlichen Gemein^arc e,-uer Gemeine absondern. Das gliedlichenrfi aller einzelen Personen gegen die ganze Geleit-schaft.
GImiinen (*). 1. Eigentlich, glänzen, doch nur von
k'Nem schwächern Glänze, in welcher im Hochdeutschenungewöhnlichen Bedeutung es noch in NiedersachsenMr mnkeln gebraucht wird. Siehe Glimmer undGlrmmern.
^ 2. Ohne Flamme mit schwachem Feuer brennen.HU dieser Bedeutung wird es von feuerfangenden Sa-chen, als: Holz, Kohlen, Schwamm, Zunder, Pa-pier u< d. gl. gebraucht, wenn sie keirre ordentlicheFlamme von sich geben, sondern nur ein heimliches.Feuer bey sich haben, und rauchen. Es glimmetein Funken unter der Asche. Glimmender-Under. wenn eine brennbare Sache Feuer fangt,glimmet sie erst, dann fangt sie an zu brennen.
Glimmer,
* Äi^^^achse» ist dafür glören, glZfen, in Bahrn nloseirUVIich. Im Engl. ist im Schwrd. xlimms, im Angels.f tw “ a ; k ' on,an > glänze», scheinen, leuchten, und bey vcm»lpyitus l-suiiman, und im Lngels. Leoma. Licht, welchesuns zugleich <tuf bie Abstammung des jot. Lumen führt. Sie-vs Glanz, Glühe«, Lichr u. s. s. Im Oberdeutschen wirdSummen auch zuweilen für glühen gebrauch«, wv man auchdas Hauptwort der Glimm, ein Funke, und das Beywortglühend, dar. GlimmeLohlen. EmgliinmerRsch