Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Glocke.

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also die kleinste Glocke 2 Lin. dick ist, so wird die fünf.te 3, und die folgenden immer dicker. Das Verhält-niß der Dicke drey Mahl genommen, gibt die Schwe«re an.

Nunmehr wird man sich einen gehörigen Begriffmachen können, nach welchen Gründen der Glocken-Gießer die Zeichnung der Schablone zu entwerfenhat. Der Wille der künftigen Besitzer, und die Har-monie der übrigen Glocken, zu denen die neue Glockekommen soll, bestimmen die Schwere der Glocke, die-se die Kranzdicke oder den Schlag, und die Kranzdickedie Proportion der übrigen Theile. Fig. 1005 a isteine Schablone zu einer Glocke, die 2 Pfund wiegenwürde, wenn man hiermit eine Form bildete. DerAugenschein lehret, daß eine Schablone nur die Zeich,nung einer Glocke im Durchschnitt nach der Länge ist.Die Glocke wiege nun 2 Crn. oder 2 Pfund, wie inder Zeichnung, so sucht der Glockengießer die Kranz«Dicke auf dem Maßstabe, Fig. 1002, und diese dientihm zur Richtschnur bey der ganzen Zeichnung. Inder Folge werde ich diese Kranzdicke mit dem Gießerstets einen Schlag nennen. Er setzt sich zuerst einenoder zwey Schläge auf eine besondere Linie, Fig.100; y, ab, und theilt sie in die, bey der Zeichnungerforderlichen, kleinern Theile. Man bemerkt daherin Fig. 100; y zwey Schläge, die in 4, b h babgetheilt sind. Zuerst muß die horizontale Linie ab,Fig. 1005 *0, gezogen, und 7 Schlägen gleich ge«Macht werden, weil man den Lautglocken insgemeinzur größten Weite i z bis 14 Schläge zu geben pflegt.In b wird auf a b eine senkrechte Linie b c aufgerichtet,wodurch sich in der Folge die Weite der Haube ergibt.Man eröffnet hierauf den Zirkel mit 1, Schlag, solaßt sich der Bogen dg ziehen, und von diesem werdenSchlag abgeschnitten. Mit derEröffnung 5 g — fe beschreibt der Gießer einen Zirkel,

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