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Glocke.
durch den Mitkelbogen ae wird das Metall in die Formgeleitet. In den übrigen Henkeln steigt das Merall,wie in einem Heber, in die Höhe, wenn es den Mrt-telbogen auszufüllen anfängt. Durch das Loch k desMittelbogens wird eine eiserne Stange gesteckt, wennman die Glocke an einer hölzernen Welle befestiget.Nach Verfertigung der Träger kann die Form geschlof-fen werden. In Fig. ioo6 wird man bemerken, daßso wohl das Loch im Kerne w, worin bis jetzt dieSpille i e gestanden, als auch das Loch des Mantels i,2,ausgefüllet werden muß. In das Loch des Ker-nes wyzu stampft der Gießer Dammerde mit einerkleinen Keule; den obern Raum aber füllet er mit Lehmaus, den er mit einer Mauerkelle nach der übrigen Ge-stalt des Kernes abründet. In diesen Lehm wird auchgerade in der Axe des Kernes der eiserne Ring oder daSHängeeiftn * , Fig. 1008, gesteckt, woran der Klöp-pel mit einem Riemen befestiget wird. Bloß der Zap-fen rs des Ringes raget hervor, und fällt in die leereDicke nrsx zwischen der Henkelform und dem Kern.Dieser Raum wird beym Gießen mit Metall ausgefül-let, und hierdurch der Ring an feinem Zapfen befestigt;deswegen bekommt auch der Zapfen Wiederhaken undLöcher. Endlich werden die vereinigten Henkel in dasLoch des Mantels grsr eingesetzt, und sorgfältig mitLehm verschmiert. Zwey Oehre erhalten, in a und b,Fig. 1007, Oeffnungen oder Windpfeiffen, durch wel-che die Luft in der Höhlung der Form einen Ausgangerhalt, wenn sie von dem Metalle heraus getriebenwird; denn sonst bekommt das Metall Gruben oder fsgenannte Gallen, und Stellen, in welchen eineMengekleiner Löcher neben einander sind. Nunmehr ist dieForm fertig, und ihr innerer Raum nrsx, Fig. 100g,zwischen dem Mantel ugrv, und dem Kerne yrsz,welcher durch die auögeschlagene Dicke und.durch die