Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Glocke.

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zu mache«, hier Fig. 1008, mit der Dammgrube inVerbindung. Dieser Ofen, welcher zu den Reverbe-riröfen gehört, besteht aus 2 Theilen, aus einemSchorstein und aus dem Ofen selbst. DerSchorsteinbeführt diesen Nahmen in der That. Sein Loch ist beyeinem Ofen, worin höchstens 40 Ctn. Metall flüssiggemacht werden können, etwann i Fuß ins Gevierteweit. DieOeffnung ab wird dasGchürloch genannt.In cä liegt ein eiserner Rost, und unter diesem ist inder Erde ein Aschenfall de mit einem Loche, vor demeine Grube ausgemauert ist, die Psthe wegzunehmen.Das Aschenloch verursachtt^Igteich auch einen Zug,und setzt das Feuer in Brand. Das Holz wird auf denRost cd, durch das Schürloch ab geworfen; und daletzteres mit einem eisernen Deckel verschlossen wird, sowird die Flamme hierdurch genöthigt, durch das Loch(den Schwalch) > in den -Ofen zu schlagen, und seineganze Hitze auf daö Metall zu richten. Der Ofen selbstist aus einem Herdehk, und einem Gewölbe kb, zu-sammengesetzt. Die Vortheilhaftesten Gewölbe sind dieflachen Kugelwölbe, weil sie die Flamme am besten zu-sammenhalten. Die muldenförmigen Gewölbe, de-ren Herd ein längliches Viereck ist, findet man daherjetzt nur selten. An der Decke des Gewölbes find imUmkreise 6 Zuglöcher oder Windpfeiffen, § 5 , die et-wan f- Zoll Weite haben; und das Gewölbe hat etwasüber dem Herde eine größere Oeffnung (Fenster) l, soetwann 1 \ Fuß hoch und 1 Fuß weit ist. Durch die-ses Loch wird das Metall in den Ofen geworfen, undbeobachtet. Beym Schmelzen verschließt man eö miteiner eisernen Thüre. Große Oefen haben auch wohlzwey Fenster g?g-u über. Das Fenster I so

wohl, als der Schwalch i, müssest etwas von dem Her-de entfernt seyn, damit sie das flüssige Metall nicht ab-leiten. Der Herd hk, welcher, wie das Ganze, vongebackenen Steinen gemauert ist, ist bey einigen Oefen