198
Glocken-Thaler.
Von diesem 2ten Thaler ist noch ein anderer Stampcl vor-handen, woraus im Avers, stakt des Brustbildes, das behelm-te Waren zu sehen ist; der aber sehr rar iy.
Die andere Seite des dritten GlockenthalerS, istdarin einzig und allein unterschieden, daß auf demGlockenrande das Work GLORIA, an statt der gemel-deten Buchstaben zu lesen ist. Die Unterschrift varii-ret, indem auf einigen SIC. NISI. auf andern aberV! I. SIC. NISI. steht. ES ist dieses unstreitig der sel-tenste unter den Glockenthalern, wovon wenig Stückegeprägt seyn müssen, weil er in wenig Cabineten vor»kommt, und weder Anvreä noch Goskius dessen ge-denken.
Mit dem aus dem dritten Glockenthaler, an statt der gemel-deten ; Buchstaben sich befindenden Worte GLORIA, hat viel-leicht der Herzog andeuten wollen, daß derjenige billig Ruhmverdiene, der durch Klugheit und Geschicklichkeit trachte eine»Klöppel in die Glocke zn bringen, oder zu wege richten könnte,daß der Herzog wieder zu seiner Festung gelangte.
Auf der andern Seite des vierten GlockenthalerS,erblickt man einen auf einem Block oder Quadersteinliegenden Klöppel, worauf das Damm zu lesen ist:I Z. K. ( alendas ) MAJl (d. i. nach unserm Kalenderd. 19 April). An der vorstehenden Seite des Blockssteht der biblische Spruch cikirt: AP. ( ocalypfios ) lZ'v. io IN. f. {ine) (d. i. in der Offenb. Johannis imJ3 Lap. im io Vera am Ende), womit auf denSpruch gezielet wird: Hie ist Geduld und Glaube derHeiligen. Unter dem Block steht das einzige WortSPD? (Aber?) Es gibt auch noch eine andere Ackvon diesem Revers, auf welchem die zwey WorteSED. vorkommen. Die Umschrift ist in allem mit demvorigen gleich, bis auf desMünzmeistersNahmen lM"Zeichen, welche hier nicht anzutreffen sind.
Bon dem Bilde auf diesem Thaler macht man die Auo.rS-uiiq, daß endlich d. 19 Avr. 1643, der Klöpre! zurGlocred-funden, oder der Schluß durch die letzten, besagten -vorn Kaiser rat,ficirten Traktaten gffaffet worden, dkn.pe>M
rrieou