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Gold.
D^abtes, nicht höher als den 14 millionsten Theil eines Zobles, so daß Dieselbe nur ungefähr der Dicke eines Gold»Blattes beträgt- Ein solcher vergoldeter Silberdraht ist **'lenthalben dermaß. n mit Gelde überzogen, daß man auch selbstmit dem Mikroskop nichts als Gold anf demselben erblickt.Dieser ganz erstaunlichen Dünne ungeachtet, findet man den»noch, daß, wenn ein Stück Goiddraht in warmes Schert»Wasser gelegt wird, welches «ach »nd nach das innere Silberauslöset und ausfrißt, der zurück bleibende goldene UeberMnoch immer zusammen hängt, und indem dee Liquor das Zu»sammenfallen desselben verdindert, eine an einander Hangendeundurchsichtige Röhre darstellt- Wenn dieser Versuch gest»'gen soll, muß das Scheidcwaffer weder zu stark noch zuseyn, weil die Säure, wenn sie geschwinde und mit Ungestümauf das Silber wirkt- die Theile des Goldes trennet.
Hiernächst ist auch die große Undurchsichtigkeit desGoldes ein Beweis von der zrngemeinen Geschmeidig»keit dieses Metalles; denn die geschlagenen Goldblätt»chen sind noch völlig undurchsichtig. Man kanszwar, wenn man sie vor einem dahinter gestellten Lich»te betrachtet, das Licht in etwas gewahr werden; wenstman sie aber genau untersucht, so sieht man leicht, daßsolches nur von einigen Rissen herrührt, welche durchdie wiederhohlten Hammerschlage verursachet worden«
Das eine Zeitlang mit dem Hammer geschlagene, oder ouein den Zugetscn der Gold - und Sriberdrahtzieher heftigmengepreßte Goid wird weit härter, elastischer, steiferauch weniger geschmeidig, dergestalt, daß es endlich str>^und reißt , welches auch den andern Metallen wicbersadn«Die Arbeiter, welche sie bearbeiten^ nennen dieseDie sie alle durch das Schlagen und Zusammenpressen meyoder weniger erhalten» das Härten. Dieses Härten w"rvganz und gar verursachen, daß man von ihrer Geschme>d>gk»'nicht allen nur möglichen Vortheil ziehen könnte, weim^r?.nicht ein gewisses Mittel -hätte, sich darin zu helfen, und >0neu alle ihre Geschmeidigkeit wieder zu geben; man darr >nur bis zum GiLhen heiß machen, welches man ausgluhb.nennt. Das Goid scheint zum Härten und Ausglühen ^geschickter, als rille die andern Metalle, zu seyn.
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