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Gold.
Ansehung ihrer Feine auf Göld und Silber haben,rechnet werden können. Die zweyte Art, da eS a>»ein allgemeines Vergütigungsmittel angesehen werde"kann, hak eigentlich nur seine beständige Beziehungdie Münzsorken, welche in einem Lande daraus gefchl"'gen werden. Da nicht alle Lande einen gleiche"Münzfuß haben, sondern eines bessere Geldsortendas andere schlägt: so kann dasselbe nur als ein aMmeines Vergütigungsmittel, für das Land wo eS $ (tschlagen ist, oder für alle die Provinzen, welche Eine"*Herrn gehören, abgeben. In Beziehung auf de"Handel mit Auswärtigen wird es zwar ebenfalls zu di^sem Gebrauche dienen, allein nur nach dem Verhakniß, welches es nach seinem innern Gehalt gegenund Silber wirklich hat. In den ältesten Zeitenman das reine Gold und Silber einander zu; und tikonnte daher zu einem ganz vollkommen allgemeine"Maßstabe dienen, bis endlich die Vergrößerung "" öAusbreitung der Handlung es nothwendig machte,wisse Stücke Gold und Silber mit ihrem Gewich^und Werthe zu bezeichnen, um der Mühe und auchder Betriegereyen durch falsches Gewicht fernerhinüberhoben zu seyn.
Mit dem Golde selbst wird auch ein starkerwichtiger Handel getrieben. Es handeln aber d'kKaufleute mit dem Golde nicht allein i) so wie eö d'*Nacur in den Bergwerken in der Erde, dem Lette",Sande, und in den Flüssen erzeuget, welches am stäe''sten aus Amerika, Ostindien und Afrika abgehoh'^und von da nach Europa gebracht wird; sondern
2) mit dem ausgeschmelzten und in StangenKlumpen gegossenen, ungearbeiteten Golde; f (Vt,e
3) mrt dem gemünzten, gearbeiteten, geschlageneszu Draht, Lahn, oder Faden gezogenen, geplätren"und gesponnenen Golde, und den daraus verfertigtArbeiten, welche insgesammt theils von denjenigen.