Gold- und Silber »Fabrik.
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bey Privat-Fabriken ftnehrentheils ein Kaufmannv r > wiewohl gemeiniglich auch ihrer mehrere zusammen^eteu. Diese müssen nun nothwendig verständiges^ge, sehr honette ^und bemittelte Leute seyn, damitalles in gehöriger Ordnung erhalten, alles dasjeni-jj*» was zu gehöriger Zurichtung und VerarbeitungGoldes und Silbers erfordert wird, gebührend ver»galten, und den nöthigen Verlag bestreiken können,sofern, wie zuweilen geschieht, ein Landesherr selbstVerlag übernimmt, und eine solche Fabrik anlegt,w vstegr über tzjx Fabrik ein Faccor gesetzt zu werden,denn eben die Eigenschaften besitzen muß. Diesind fb" öasu ^forderlichen Anstalten und Arbeiter aber
k i * Muß sie zuvörderst ein wohl eingerichtetes La-°ratorium haben, worin Gold und Silber gereinigt"d abgetrieben, geschmolzen, zu Stangen geschmiedetandere dazu nöthige Arbeiten vorgenommen werdenonnen. Ja, es ist der Fabrik allemahl Vortheilhaft,^eun sie jhre eigene Anstalten zurGoldscheidung hat,ihr wenig Silber vorkommen wird, (sie motze sol«^8 außerhalb Landes, oder im Lande selbst aufkaufen,)^cheö nicht so viel Gold hielte, daß es im trockenen-lsbge geschieden zü werden verdiente; und sie versteht?ren Vortheil schlecht, wenn sie ihr güldischeS Silbery den Goldscheidern scheiden läßt, und 8 Gr., undMark bezahlt, da sie solches in ih-den ^^EN Anstalten für die Hälfte dieser Kosten schei-c n Gemeiniglich haben die Gold - und
auk n .Een nur einen Schmelzer, der das Silber5lfri in den Löchern des Treibherdeö stehenden ausdergEs.verfertigten Test oder Capelle fein abzutreibenSc v ^ gereinigte Silber schmelzt er in einemejs?, Ziegel auf der kleinen Esse, und gießt, eö in dener v« ^ viereckigen Einguß, (s.TH. X, S. 39 °) den°^er heiß gemacht und mit Talg in seiner Auöhöhl-H h 3 ung