Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold-Gülden.

reicht, und über Den Hüften umgürtet ist, und mit einem » 0 *beyden Schultern herabhangenden Pelzmantel, welcher unterdem langen Barte mit einer Schnalle, oder einem Knöpft,es seyn mag, befestigt ist. Um den Kopf des Johannes ist W;Schein eines Heiligen, und mit der rechten Hand segnetauf Art der griechischen Priester, die den Daumen und ^kleinen Finger zusammenhalten, und die übrigen Fingerganz ausstrecken. In der linken Hand hält er einen SceMan dessen oberstem Ende ein Kreutz ist, welches bis in die uiuschrist 8. JOHANNES. B. reicht. Dieser Heilige ist von |her als der Beschützer Italiens, besonders von den FloEnern, welche zu Cönstankin's des Großen Zeitenden Tempel ihres Schutzgottes Mars weiheten, verehrt wE"'Auf der andern Seite ist eine Lilie, welche von der franzölM^augenscheinlich unterschieden ist, und um die Lilie steht einKr^vor dem Nahmen Florentia. ,

Dies ist das älteste Gepräge des Goldguldrns. I» ^folgenden Zeiten wurde Johannes der Täufer auch fitzend, ov°'wie er den Heiland im Jordan taust, ober mit.einem laEfliegenden Zettel in der Hand, wie ein griechischer Heiliger ov'Weissager, auch ohne Mantel und in einem Brustbilde vEstellt. So haben auch die Münzmeistcr zu Florenz, von «»»fähr 1300 bis 1372 gewisse Zeichen, als: einen Fisch, * "Axt, ein vierfüßigcsThierrc. an baSEnde der Umlchrist^.rentia gesetzt, welche in gedachtem 1 .1972 in die Wapeu 0Münzmeistcr, die nur 5 Monathe dieses Amt verwalteten,von den vornehmsten florenkinischen Familien waren, »eränd«wurden. Diese waren etwas breiter als die ältern, hatte» <•**den nähmlichen innern Werth. .

Weil der ßorentinische Goldgulden nicht nur aus demstea Golde bestand, sondern auch den achten Theil einer U"'wog, so daß ihrer 96 aus ein Pfund gingen, und sehr scho".?,prägt war: so wurde» hierdurch die fremden Nationenmit den Florentinern mehr als mit andern zu handeln,nicht nur die Fürsten und Republiken Italiens, sondern ^auswärtige Nationen münzten Gyldgulden nach demder Florentiner. Sie ließen z. E- im i4ten Jahrhundert,bert, Herzog von Oestreich, Johannes, König von

men, Papst Johannes xxu, Ludwig I. König 00» ugärn, Philipp August und andere Könige von FrankltGer lach, Erzbischof zuMaynz, Wilhelm, Erzbilch^l •„Aries, dietrierischev Erzbischöfe Cuno und Werner, ^