Gokderling. Golk-Rabe. 585
$ tv,ts «• Die goldene Aue, eine sehr fruchtbare
hegend in Nordthüringen an der Unsiruk. Die gol-Regel, in der Rechenkunst, die Regel de Tri,^kgen ihres großen Nutzens. Die goldene Zahl,m der Zeikrechnung, diejenige Zahl, welche anzeiget,wie vielste ein gegebenes Jahr in dem Mondzirkelsty; wegen ihres großen Nutzens in der Berechnung°kS Osterfestes. Die goldene Ader, der Ausfluß«es Geblütes mn den Aüegang des Mastdarmes, Hae-^ofrhois, und die in der Gegend des Mastdarmes be«mldljchx^ Uestx der Pulsader, durch welche das GeblütIklNen Ausfluß nimmt, An.ria haemorrhoidulis;bkeichfalls wegen des großen Nutzens, welchen vieleMerzte diesem Blucflusse zuschreiben; siehe Hämorrho-wen. Er ist noch golden gegen ihn, im g. L., un-wkich besser als er. GoldnerMarrn, goldnes Rind,u der vertraulichen Sprechart der Meißner, eine Art^chmeicheley; siehe Gold-Rind.
^oerling (spanischer), eine Benennung der Po«-- lll, S. 85.
Kranze;"s,ehe Th. lll, S. 85.
(der). 1. Eine jede Vertiefung von einem betracht«Umfange, und von einer beträchtlichen Tiefe, ein^chlund, eine im Hochdeutschen veraltete Bedeutung.
2. Eme Sammlung stehender Wasser, und in en«Zrrer Bedeutung ein Meerbusen, in welcher letztem
* ^°ch zuweilen gebraucht wird.
Aa dem letzter« Verstände eines Meerbusens ist dieses Wortwieder aus dem Jtal. Gotfb entlehnet worden, nach»
* im Hochdeutschen in seiner weikero Bedeutung längstmtet war. Das Griech. und Lat Gula scheinen da-
j» seyn. Siehe Gölte i. und Rölke. Imimü,"!?' 0 o!f und im Dän. Gulv, ein jeder Zwischenramn,(g^,^. b>a)en die Banse einer Scheune, und dar Pfiaster des Bodens.<v , türkischer oder englischer gedruckter Flauest;
Q »Uath XIV > S. 44«
Volk ^>ne Nelkensorte; s. unter Nelke.
"^-Rabe, siehe Rabe.
O o 4 Goller,