Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gras. (Darr-)

Man kann dieser Gras von weitem an der graugru^kFarbe der Srängel und Blätter erkennen, wovonsich, wie auch, daß er ganz weich wie Sammet aEfühlen ist, von mehrern inländischen Gräsern uutescheidet. Er ist in Europa fast allenthalben tiw!misch; es wächst in jedem Boden, blüht im Frühj^re lange, und wenn der Same reif ist, fallt eraus. Es hat sehr weiche saftige Stängel und 231^von einem guten süßen Geschmacke, die auch getreck"von vorzüglicher Güte sind. Er wird daher auch ^allen Arten des Viehes gefuchet, und gehört billigter die Grasarten, die unter dem Heusamen eine«trachtlichen Antheil machen sollen. Der Anbauses Grases würde auch mit Nußen auf Schafweid^geschehen, besondere da es den Sand mit bindenbefestigen hilft. Man kann die Stöcke zerreißen, ^auf sandige Orte mit gutem Erfolge verpflanzen.

5 . weiches Darrgras, kriechendes RoßS^Holcus mollis, glumis bifloris nudiusculis, flosd 1hermaphrodito mutico, mascula arista genicu^Lmn. Dieses ist dem wolligen überaus ähnlich, ™aber eine kriechende Wurzel, glatte, nur an den

ten haarichte Halme, kleine trockne Blätter, und ro-weißliche Aehrchen. Die Bälglein zeigen nichts^,einer Granne; die äußere Spelze ander obern 2)the aber hat eine lange gerade Granne, welcheaus den Bälglein hervor raget. Es liebt f sln6, Joder mit Sand gemischten Boden, auf Aeckern, -v' fWeiden und in Wäldern. Man findet es inMark Brandenburg hin und wieder im Flugsan"^Er ist von gutem Geschmacke, und dem Viehe ang^nehm, taugt aber, wegen seiner laufenden Wurj ^und einzelen etwas zähen Halme, nicht so 9"*Wiesen, als das wollige. <cü ,

6. wohlriechendes Darrgras, Gramen pa"'

larum oäorarum C. £. & Scheucht. Gramen M aT r

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