Gras-Leder. 775
SBag ihre,, ökonomischen Nutzen betrifft, so meldet^Ulenlus, daß man aus der Blasenconferve ein demähnliches Gewebe bereiten könne, uNdP '"ich Versuche damit angestellt habe. Man soll auchder^ ^-raus verfertigen können. Die Einwohner^ ^Venden um die Unstrut sammelten, nach einer^ vßen Ueberströmung dieses Flusses, die auf den an-Wiesen und Feldern in Menge ausgewor«sie e . ^^nconferve, trockneten dieselbe, und versetztenMit andern dazu tauglichen Materialien, und berer-ein zu Kleidungsstücken brauchbar scher.
Gewebe. Ngch dem Gebrauche dieser Kleid»- Wstücke aber erfolgten Flußfieber, heftige Kopf- und'^verschmerzen, Schwindel, Schnupfen u. s. f.
brl!ü??^ Wasserpflanzen, Most und diesen ähnliche Gewächsekukt n ^".Eigenschaft, daß sie sehr leicht Feuchtigkeit aus derden- Üchen; ja, sehr viele kann man nach einem Jahrhun»leti m *' Wasser erfrischen und gleichsam lebend wieder darstel-->„Hierin scheint, meinem Brdünken nach, der erste Grundh» '"Fen, warum man bey dem Gebrauche der Kleidungsstückelen ?"E>er Art, sich der Gefahr, von erwähnten Uebeln besä!«ich f'a aussetzt. Aus eben diesem Grunde vermuthe
f s Li daß man schwerlich nutzbares Papier daraus werde ver«'""gcn können.
Zu Watten, oder Behältnissen, worin man eineaare feu^f erhalten wollte, ließen sich diese Pflanzenleia.^^bnden. Der Hauptnußen, den die Conftrvenklxj. " > besteht aber wohl vorzüglich darin, daß sie denAmphibien, und besonders denWasserinftctenUna -r Wohnung, und zur sichern Aufbewahr«p Elches oder Eyerchen, von dem großent«t h ec bestimmt sind. Denn je größer die Quanti-pu Conftrve in einem Wasser, ist, desto größer»r auch die Anzahl her Jnfecten darin zu seyn.
59 ® t des ^stnito». Mag«;, v. I. 1771, Col, - 577 , fgg.
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