Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Grausen. Gravelle.

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die Grausame, i. AlseinAbstractum. i)DieEigen.Schaft einer Sache, nach welcher sie Grauen erweckt.

Grausamkeit einer Gefahr. In welcher Bedeut«ung es doch wenig mehr vorkommt, so wie eö auch inheiterm Verstände, einen jeden sehr hohen Gkad unan«Zenehmer Empfindungen und Veränderungen zu bezeich-nn, lange nicht so häufig gebraucht wird, alSdaLBey-Ufid Nebenwort grausam. 2) In engererBrdeutung,die Neigung, die Fertigkeit, andern mehr Uebels zuzu-Wen, als sie verdient haben, und in der engsten, dieNeigung, die Fertigkeit, an anderer Noth ein Vergnü-8en zu empfinden, imgleichen, die in dieser Denkungsart^gründete Beschaffenheit einer Handlung. Jemandenftn Grausamkeit übertreffen. Die Grausamkeit ei-'^r Strafe.

2. Als ein Concretum, grausame Handlungen, ind" zweyten engern und engsten Bedeutung. Grau-samkeiten begehen.

^^useu. 1. Schaudern, von dem Schauer, der LurchKälte, einen hohen Grad des Ekels, der Furcht oderdesAbscheues erregt wird. Das kalte Fieber fangt sich mitdinem Grausen an. Die Haut grauset mir.

Niebers. grasen. Schweb. rysi, Angels agrysan. Im^Mch. ist Die Kälte. Da« Diminuktvum ist griesein;i'kve dasselbe; imgleichen Grauen »nd Graus 2.

2. Figürlich, einen gemeiniglich mit einem Schauerverbundenen Grad der Furcht, des Schreckens, des Ab«'cheues empfinden, als ein unpersönliches Zeitwort. Mirb^^user noch, wenn ich daran denke. Der Brunnenwar so tief, daß mir grausete, hinein;u scher,. Per«Änlich, wie 4 Esr. 5,14. mein Leib grauste sehr undSeele ängstete sich, ist es im Hochdeutschen eben>5 Ungewöhnlich, als in der thätigen Gestalt, das grau-^lende welches Grausen erwecket.

nach dem Frisch, ein Nahme einer Art Loh.lx ’ welche zugleich Weißgarber seyn können.eUe > siehe Gries. wein-Hefen.

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