Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Haftn.

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Stürme und Eisfahrt gesichert liegen, welcher sich zu.gleich selbst reiniget, und welcher allemahl, wenn dieSchifffahrt sich vermehren foiüe, zu verlängern ist.Den Damm von Pfahlwxrkeu zu verfertigen, ist nichtschlechterdings nöthig. Man kann, wenn die Unko-sten nicht gefcheuet werden, auch massive Grundmau-ern auffuhren, ja zur Bequemlichkeit mäßige Gebäudeauf die Mauer fetzen. Kommt nun die Zeit heran,Laß der Hafen einmahl geräumet werden ftll, so ziehtman die drey großen Schutze, da denn in Kurzem derStrohm seinen eigenen Hafen gereinigec und vertiefethaben wird. Wofern aber das Wasser, zu Erfüllungdieser Absicht, nicht rcissend genug wäre, müßte manin e eine Schöpfbuhne, de. vorlegen, durch welcheder Einsturz mach Belieben verstärket werden kann.Ein solcher Haftn ist bequem, sicher, geräumig, dau-erhaft, und kann ohne Unkosten geraumer werden; erbesitzt also alle nöthige Eigenschaften eines gutenScrohmhaftns.

Dcrg! rchen Werke könnten zwar auch von Packwrikcn an-geleget werden, sie sind aber zu wandelbar, als daß sie einelange Dauer versprächen. Ein wohl angelegter Haftn machetsich bey eiuer stark im Schwange gehenden Sch'ffialM be;ah!tgenug, dergleichen kostbare Wasserbau? anzugeben und ai:?;u-sühreli. Viele Schiffer würden ihn besuchen!, um nur daftidflzu überwintern. Eme Handelsstadt, welche vieles besitzt, wasdie Schiffer herbey locket, hat ailemah! eine blühende Hand-lung. Wo hingegen der Schiffer, bey allen schweren Wgalu n,weder seinen Verfthr, noch d.e nöthige Sicherheit und Be-quemlichkeit findet, da fährt er mit hoch ausgezogenen Segelnvorüber.

Ich wende mich zu einer nähern Betrachtung derMeer- oder Seehafen, und werde zuvörderst dervornehmsten Seehafen, welche in den ältern und neu-ern Zeiten angeleget worden, kürzlich Erwähnungthun. Die ältesten Völker, deren heroische Werk?noch in ihren Ruinen die Bewunderung der Nachweltverdienen, wußten zuvor allemahl mit großer Klugheit

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