iS Hafen.
wurden von dicken Thürmen, in Gestalt der Schlösser,deren Fuß im Meere und zwischen Klippen stand, flan-kiree. Noch einer Belagerung von 7 Monathen, ver.heerte Alexander der Große dieses Tyrus, und beraub»te die Einwohner ihrer Schiffe und ihres Handels.Sie erhöhten sich zwar wieder ein wenig, konntenaber niemahls zu ihrer vorigen Größe gelangen.
Larchago, welches in Afrika von einer Colonieaus Tyrus, ungefähr 100 Jahre vor Rom, und 846Jahre vor C. G. erbauet war, begnügte sich nicht lan»ge an den kleinen Eroberungen, die es anfänglich inseiner Nachbarschaft gemacht hatte, sondern griff inkurzer Zeit weiter um sich, und bemächtigte sich derInseln und etlicher Küsten deö mittelländischen Mxx,res, insonderheit der Küsten von Spanien, wohin die-se Stadt eine starke Colonie schickte, welche Neu-Car-rhago erbauete. Nachdem sie in einer Zeit von mehrals 600 Jahren die Herrschaft zur See behauptet hat-te, wurde sie dermaßen mächtig, daß sie selbst Romviele Jahre lang die Herrschaft über den Erdkreis strei-tig machen konnte. Carrhago hakte zur Seehandlungeine noch viel bequemere Lage als Tyrus. Es lag ingleicher Entfernung von allen Theilen des mittelländi-schen Meeres, fast mitten auf der am weitesten in dasMeer gehenden Küste von Afrika, und am Jnnerl'teneiner großen Bay (Bucht), der Tiber und Rom gegenüber; so daß alles beysammen war, was diese Stadtzum berühmtesten Hafen in der Welt machen konnte.Diese Bay, welche sich gegen Westen in die Krünimezog, hatte hinten in ihrem Nord Ost eine Halb-In-sel, welche sich von Süden gegen Norden erstreckte,und durch eine schmahle Erdzunge mit dem festen Landezusammen hing. Am Ufer, dieser Erdzunge gegenOsten, war ein kleiner Hinterer Meerbusen mit einemsehr engen Eingänge. Dieser kleine Meerbusen heißtheutiges Tages die Loulene, und am Innersten dessel-
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