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Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Hafen.

schmähten Erdzunge am Lande hing; und diese warwie ein ordentlicher Damm, welchen man zur Commu-nicalion anleget, anzusehen. Die Carthaginenser zo.gen von diesem neuen Hafen alle diejenigen Vortheile,die sie sich von demselben versprochen hatten; denn eswurde der Hauptort ihrer Herrschaft in Spanien, dieZuflucht ihrer Flotten, das Magazin für ihre Kriegs-Heere, kurz, der Mittelpunct ihres Handels auf demmittelländischen und dem Welt-Meere; als Scipio,ungefähr i8 Jahre nach Erbauung dieser Stadt, sieplötzlich überfiel, und in Einem Tage eroberte, wobeyer sich den Umstand der Ebbe und Fluth, welcher denRömern unbekannt war, zu Nutze machte. In denfolgenden Zeiten wurde Neu-Carthago von den Bo-then zerstöret, und in ein bloßes Dorf an der südlichenKüste verwandelt, bis endlich der König von SpanienPhilipp U-, weil er einsah, wie wichtig dieser Hafenwäre, ihn im I. 1570 unter dem Nahmen Carragennwieder herstellte und in denjenigen Zustand fetzte, inwelchem er sich zu unfern Zeiten wirklich befindet.

Die Republik Carthago befand sich noch auf demhöchsten Gipfel ihrer Macht, als Alexander der Große,nach der Belagerung der Stadt Tyruö, im I. 332vor C. G. den Grund zur Stadt Alepandria legte.Denn als er längst dem ägyptischen Ufer, bey der west.lichen Mündung des Nilstrohmes hinzog, bemerkte erzwischen der Insel Pharos und dem See Mareotis ei-ne Stelle, die sich zu seiner Absicht, eine neue Stadt,die seinen Nahmen zu führen verdiente, anzulegen,seht wohl schickte. Dieser Platz war wirklich überausbequem, die Stapelstadt aller orientalischen und occi«dentalischen Handlung zu werden. Der Hafen, wel-cher von der Landenge, und der Insel PharoS, die ihnbedeckte, formiret wurde, hatte einen freyen Zusam-menhang mit dem Oriente, vermittelst des rothen Mee-res und des Nilstrohmes, durch welchen ihm die weit-

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