Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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28 Hafen.

feti wieder Erwähnung geschehen. Die übrige» vor-nehmsten. in den neuern Zeiten angelegten, Höfen sind:derzu^izza, zuToulon, zuMarseille, zuAncides,zu Gibraltar, auf der Insel Malrha, zu Ladip, unddie zwey prächtigen französischen Häfen am Weltmeere,zu Rochefort und Brest.

Nach den höchst bequemen Stellen, welche die Al-ten, um ihr Seewesen anzulegen, am mittelländischenMeere auszusuchen gewußt haben, findet sich in Euro-pa keine einzige Seeküste, welche mehr vortrefflicheStellen, Kriegsflotten in sich zu fassen, hätte, als dieKüsten von England. Die Inseln und Caps, welchesich an denselben befinden, machen sie völlig sicher.Derglelchen sind unter andern die Reeden von Po: r-land, vaymouch, Tor Bay, Porrsmourh und PU-rnourh, wo überall die stärksten Flotten ausgerüstet,und so bald man will, zum Aus- und Einlaufen bereitgehalten werden können, immaßen allda das Meer,zur Zeit der Ebbe, Wasser genug läßt, daß die größtenKriegsschiffe flott bleiben. Die sämmtlichen Küstenhaben eine so gute Lage, daß man fast überall sichereZufluchtörter, und so gute natürliche Hafen findet, wonichts weiter erfordert wird, als etliche wohl angelegteBatterien oder Schanzen, wenn sie nichts zu befürch-ten haben sollen. Auch die vereinigten Niederlandehaben den durchfließenden Skröhmen den Flor ihresStaates, welcher aus dem Seehandel entstanden ist,zum Theil zu danken. Es ist nur Schade, daß sichan ihren Küsten fast keine andere als offene und denWinden bloßgestellce Reeden befinden, welche weniggeschickt sind, Kriegsflotten zu bedecken. Hingegenhaben die Holländer mehr, als irgend ein Volk üufEr-den, dasjenige, was ihrem Lande von Natur mangelt,durch Kunst zu ersetzen gewußt.

Man sieht auch sehr schöne Häfen an den Seekü«sten der neuen Welt. Darunter sind die Bayen von

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