Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Hafen. 49

den General-Staaten verordneten Commissarien Ver«suche angestellt, welche in weniger, als io bis 12 Ta-gen, eben die Quancicat auöhebet, welche die bestenzu diesem Zwecke gebrauchten Maschinen, als: diejetzt beschriebene in dein Hafen von Toulon, die zuBrest, Koppenhagen, HelvoetsluiS u. a. in einemJahre, oder zoo Tagen Arbeit, wegschaffen. Da dieErfahrung lehret, daß eine weggeschaffte Menge Sandin kurzer Zeit durch neuen Sand, den entweder dieMeereöwellen, oder der Strohm der Flüsse hinzu führt,ersetzet wird, und dieses daher kommt, daß man denersten Sand nicht anders, als sehr langsam, weg-schaffen können, welches natürlicher Weife Gelegen-heit gibt, daß sich der nachfolgende Sand an die Stelledes ersten zu setzen, Zeit gewinnt: so läßt sich vermu-then, da das Product der gewöhnlichen Maschinen invielen Fällen nicht mehr als den 30 oder Hosten Theilvon dem Producte dieser neuen Maschine in gleichenZeiten betragt, und die Langsamkeit, mit welcher derSand wieder ersehet wird, in beyden Fällen gleich ge-setzt werden kann, daß man im Stande seyn werde,ganze Bänke von angehäuftem Sande völlig wegzu-schaffen, ohne zu befürchten, daß dieser Sand so plötz-lich wieder ersetzt werden dürfte, und daß, wenn maneine von diesen Maschinen von einer Zeit zur andernarbeiten läßt, ihr gewaltig großes Product zur bestän-digen Erhaltung, d. i. zur täglichen Wegschaffung deswieder herzu kommenden Sandes hinreichend seynwerde.

Belidor meldet von den Produkten der Maschine,welche den Hafen von Toulon zu reinigen dient: daßjede Schaufel, welche die Materien von dem Bodendeö Wassers heraushebt, ungefähr 12 Kubik-Fuß,und jedes Both, worein die Materien geschüttet wer-den, 4 von einer Toise hält; daß diese Maschine,wenn sie in einem moderigen oder erdigen Boden 6 bisOec.Enc.XXILh. D 7 Fuß