Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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158 Hagel.

Lurch geschehene Zerschlagung'der Früchte, der Ha-gelschlag; Her durch den Hagel verursachte Schade,besonders an den Feldfrüchten, der Hagelfchade.Es sieht so weiß aus wie ein Hagel, im gem. Leben,wo man auch wohl hagelweiß sagt. Figürlich undsprichwortSweise sagt man zu jemand: Sie müssendenke,?, der Hagel habe Ihren Garten (oder IhreWeinberge) verwüstet, Fr. la gröle est tombee fürvotrejardin, (oder t'ur vos vignes) womit Man unge-fähr Folgendes sagen will: freylich ist eö ein großes Un-glück für Sie, aber wer kann davor? Daß dich derHagel! ein in den niedrigen Sprecharten üblicher ge-linder Fluch.

Daher hageln, Fr. greler, so aber nur in un-persönlicher Gestalt üblich ist. Es hagelt., d. i. eSfällt Hagel vom Himmel. .JnBaiern, essieinelt,es schauert,' bey dem Kßtsersberg, es hurpigelt.Wenn große Stücke Hagele fallen, sagt man im Hoch«Deutschen es schloßet. Figürlich und sprichwortSweisesagt man: auf die Petersilie hageln, Fr. greler lurle pei'sil, d. h. an Geringen und Ohnmächtigen, (anschwachen Personen, die sich nicht wehren können, dieeinem nicht gewachsen sind,) seine Macht ausüben; anihnen zum Ritter werden wollen; oder auch: in Sa-chen, die nicht der Mühe werth sind, seine völlige Au-torität sehen lassen.

2. Gegossene Körner von Bley, womit man nachallerley kleinen Wildbret und nach Vögeln schießet, undwelche auch Schrot genannt werden; siehe Bley-Schrot, Th. V, S. 701. Insonderheit wird derviereckige Hagel, die wilden Aenken damit zu schießen,Amrenhagel oder Hagülschrot genannt; siehe Th.XI, S. 6z.

z. In der Geschützkunst werden alle Stücke ge-hauenen Eisens) kleine bleyerne Kugeln, auch wohlkleine Granaten, so fern sie aus Mörsern, Haubitzen

u.s.f.