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Haken-Pflug.
fei« will, so entsteht dabey natürlicher Weise die Fra-ge: aufmessen Kosten die Verwechselung der Acker-Werkzeuge geschehen müsse? Erstreckt sich diese Verän-derung auf das ganze Dorf, dergestalt, daß die Bauernsowohl, als die Herrschaft, ihren Acker, an statt desbisherigen Pflügens, nunmehr durch Haken bestellen:so ist kein Grund vorhanden, warum die dienstbarenBauern auf dem herrschaftlichen Acker nicht eben sowohlmit ihren Haken, als sie es vorher mit ihren Pflügengethan, zu erscheinen schuldig seyn sollten, zumahl dadie Anfertigung eines Hakens in der That weniger Ko-sten, als ein tüchtiger Pflug, verursachet.
Nach dcs Hrn. Amtmann Schumacher. Berechnung,ist der Kosten-Betrag folgender. >
Zu einem Haken gehören:
i. Der Haken, so weit er von Holz ge-
macht ist, . - - - i 6 $l
2. Das Hakeneisen, wenn es ungefähr
6 Pfund wiegt, - - ..24 ?
3. Das Leitseil. - - 4 *
Summa 44 ßi-
t einem Pfluge gehören:
1. Der Pflug, so weit er von Hol; ist, i Rthlr. — *
2. Die beyden Räder,.— - 32 «
3. Die Buchsen in den Rädern, und der
Beschlag am Deichsel - - - - — - 16 -
4. Die Welle, a 5 Pfund - - - — - 20 *
5. Die Schar, ä 6 Pfund ... — ^ 24 -
6. Das Sech ober das Voreisen,
sio Pfund.- — - 40 r
Summa 3 Rthlr. 36 ßl.
Zu jedem Werkzeuge gehören doppelte Eisens mithin kostetder Haken mit allem Zubehör, 1 Rthlr. 20 ßl. und der Pflug? Rthlr. 4 ßl.; und also der Pflug mehr als drey Mahl soviel, als der Haken.
Auch die Unterhaltung der Pfiugcisen kostet jährlich wenig-stens ein Dritte! mehr, als die Unterhaltung der Hakeneisen.Ein Pflug kann mit den Eise» jährlich für 2 z Rthlr. der Ha-ken aber nur für i f Rlhlr. unterhalte» werben. Werden dieZinsen auf eine Anlage von 5 Rthlr. 4 ßl. mit zu den Unterhalt-
«ngs,