276 Haliebarde. Halm.
Hallebarde, siehe Hellebarde,.
Halleluja, wird an einigen oberdeutsche» Orten der imI Th. S. 266, fgg. beschriebene Buchampfer oderGuckgucköklee, Oxnlis ^cervsella Linn. genannt, weiler um Ostern, d. i. zu derjenigen Zeit blühet, wenn inden Kirchen das Halleluja gesungen zu werden pflege,-gallige, (die) ein nur in einigen niedersächsischen Ge-genden, z. B. im Herzogthum Schleöwich, üblichesWort, unbedeichte kleine Inseln in der See zu bezeich.nen, welche man in Flüssen und Landseen in Ober-Sachsen Hager zu nennen pfleget.
Es gchöel ohne Zweifel zu dem Worte Halde, welchesauchin einigen oberdeutschen Gegenden Halle und Hallige lautet,gallische Biere, siehe Th. V, S. 2;.gallische Eßentia amara, siehe Bitter-Essenz,gallisches Salz, siehe unter Salz.gallsr, (der) [mit einem langen 0] in den Salzwerkenim Magdeburgischen, besonders zu Halle, eine Be-nennung der Salzarbeiter, oder derer, welche dasSalz aus der Sohle sieden, und auch Galzwirker,Halldursche, Hallleuce, zu Lüneburg aber Gülzer ge-kannt werden.
Es scheint aus Haller verderbt zu seyn, und eigentlich eine»Einwohner der Halle, d. i. des Saljthales, zu bezeichnen;welches dadurch glaublich wird, weil diese Leute im Magdebur-gischen unmittelbar von den ehemahligen Wenden abstammen,und noch ihre eigene Tracht und Mundart haben.
Hallunk, siehe Halunk.
Halm. (*) [ber] x. Der Stamm, Stängel, oder der-jenige Theil der grasartigen Pflanzen, besonders des
Ge«
(') Schon bey dem Rero und Norker Halm, ,'m Niedres.Dän. Engl. >!Nd Schweb, gleichfalls Halm, ,'m Angelf. Healm.Haulm, Hiekn,' im Gricch. ,'m Litt. Lalamus Ulld
culmus, im Perf. Calem. wachrer leitet es von hohl,Ihre aber von kilma, decken, her; siehe Helm, weil mandas Stroh schon von Alters her zum Decken der Hütten undHäuser gebraucht- Rero braucht es auch von einem Split-rer. Der Plural, Halme, lautet im gern. Lebe«, nicht aber