Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Hals der Menschen. 279

Redensarten. Jemanden um den Hals fallen, ihnplötzlich umarmen. Etwas am Halse haben, mit ei-ner unangenehme», beschwerlichen Sache beladen seyn xeine vermuthlich von einem Joche entlehnte Figur.Das Fieber, ein böses Weib u. s. f. am Halse haben.Viele Verrichtungen über den Hals haben, viele be-schwerliche Dinge zu verrichten haben. Jemandenauf dem Halse haben, mit einem beschwerlichen Men-schen Umgang, Gemeinschaft, Verbindung haben:müssen. Sich etwas vom Halse schaffen, sich von ei-ner beschwerlichen Sache losmachen. G>chjemandesZorn über den Hals ziehen. Einem etwas auf demHalft lassen, ihn im Besitze einer beschwerlichen Sachelassen. Jemanden etwas an den Hals schwatzen,ihn zur Annehmung einer beschwerlichen Sache bere-den. Er har schon Jahre auf dem Halft, er ist schonbey Jahren. Jemanden einen Prozeß an den Halswerfen. Jemanden auf dem Halft sitzen, ihm zurBeschwerde zu nahe an ihm sitzen. Ueber Hals undRopf, in der größten Eil. Jemanden über den Halskommen, ihn unvermukhet überfallen. Du lügst indeinen Hals. Und was dergleichen niedrige Arten desAusdruckes mehr sind.

Wenn man den Leib oder Stamm des menschlichenKörpers in drey Theile, nähmlich in den Oberleib, denUnterleib und den Hals eintheilet, so macht der letztereden obern und dünnen Theil desselben aus. Eigentlichist also der Hals derjenige Theil des Körpers, welchersich von dein Kopfe und dessen Ende an, bis an dieBrust erstrecket. Es besteht derselbe, außer den allge«meinen Decken, Muskeln, verschiedenen durchlaufen-den Blutgefäßen und Nerven, und den hin und wiederzerstreueten Drüsen, auch aus den ersten sieben Wir-belbeinen des RückgratheS und einem Theile des in dem-selben enthaltenen Rückenmarkes, iingleichen aus der

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