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umschickung des Hammers, ein Zeichen, wodurch derRichter oder Schulze die Gemeinde zusammen beruft.Im Osnabrückischen bedient man sich in manchen Fälleneines Hammers, wenn jemanden von der Gemeindeein Stück Landes abgetreten wird, da denn der Ham-mer aus einem Wagen unter dem linken Beine durch,geworfen wird, die Größe dieses Stückes zu bezeich.nen, welcher Gebrauch den Hammerwurf heißt.Bey den Grobschmieden wird auch eine gewisse Artvon Stämpeln oder Meißeln mit einem horizontalenStiele, ein Hammer genannt, auf welche man mitdem Hammer schlagt, wenn man sie gebraucht.
2. Figürlich, i) Wegen einiger Ähnlichkeit inder äußren Gestalt. So wird das Ante auf demGradbogen,, welches auf dem Pfeile beweglich ist, auchder Hammer genannt. In dr.r Anatomie führt daseine Bein in der Schnecke oder der Trommelhöhle desOhres diesen Nahmen. 2) Eme Fabrik, wo mancheMetalle vermittelst- großer, von dem Wasser getriebe-ner Hämmer bearbeitet werden, führt sehrt häufig denNahmen eines Hammers; siehe Hammerwerk.3) Im Niederf. werd em dreister, durchtriebenerMeiych, der alles durchzusehen vermag, ein Ham-mer genannt. 4) Im gem. Leben, wo man zuwei-len daS Harte mancker Flüche vermindern will, ist eSeine feine Benennung des Teufels. Daß dich derHammer! Ly, für den Hammer! wo es aber auchden Henker oder Schinder bedeuten kann; sieheHämmerling.
Der Hammer ist entweder von Holz, oder Eisen,und ein Werkzeug der meisten Handwerksleche undKünstler. Der oberste Theil wird das Haupr oder derRopf; die breite Fläche oder das Untertheil am Haup-te, die Bahn; das oberste fchmahle Stück, die Fiime(pfinne), im Niederf. Pinne, §r, Panne; die Seiten,