Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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Z28 Hammer. i

DerHammer, welcher an dem andern Ende ein Beil 1hat, wird das Hammerbeil genannt.

Der Hammer der Böttcher, oder der Schlägel,'womit sie Bänder auf die Gefäße treiben, ist vonHolz, Fig. 1172 a ). In demjenigen, welchen Fig.1172 b) vorstellt, geht der Stiel nicht mitten, sondernandern dünnern Ende durch, weil er daselbst, geschla-gen, und mit dem breitern Ende auf die Schärfe derBänder aufgesetzt werden muß. Man schlägt mit demBeile auf eine tactinäßige Weise darauf, wodurch, beybeständigem Herumgehen um das Gefäß, die Bänderauf allen Seiten gleich, niederwärts und herab getrie-ben werden.

Die Buchbinder haben einen Schlaghammer, ei-nen Leimhammer, und einen kleinern Hammer. Mitdem Gchlaghammer, Zig. 1173, werben die Bü-chec aus dem Falz und zum Heften geschlagen. Er ist8 bis 16 Pfund schwer, und der Stiel ist 6 bis 8 ZoLlang. Die Bahn des Hammers muß fein glatt, auchein wenig rundlich, der Rand nicht scharf, seyn. DieMaterie des Buches liegt auf einem Marmor oderglatten Kieselsteine, oder auch auf einem Klotze, wel-cher aber oben mit einer eisernen Platte versehen ist.Der Leimhanimer, Fig. 1174, dient zum Umklopfenund Leimen; und ein kleinerer Hammer zum Anschla-gen der Clausuren.

Der Hammer der Daurmseyer, Fig. 1175, hat jauf einer Seite eine gewöhnliche Bahn, auf der an-dern aber eine nach einer halben Walze geründete Kel-le. Wenn der Dammsetzer einen Stein setzen wichMacht er mit der Kelle des Hammers in aller Eile einLoch in die Erde, legt den Stein in das Loch, undtreibt ihn mit der Bahn des Hammers hinein.

Die Feiler,Hauer, haben, zum Treiben ihrer Mcisisel, einen Handhammer von verschiedener Größe; sie-he Th. xii, S. 487.

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