530 Hammer.
lig heraus treiben will. Der planielchammer, Fr.Flatoir, Fig. ngo, ist nichts anders, als ein kleinerSpannhammer, und dient dazu, eine geschlagene Sa.che, die schon von andern Hämmern ihre gehörige Ge.stalt bekommen hat, vollends glatt und eben zu schla-gen. Die eine Bahn ist platt, die andere aber rnnd.
An dem Finnhammer läuft der der Bahn gegen überstehende Theil spitziger oder scharfer zu. DerBunzelroder Treibel-ammer, FiF. ngi, hat auf einem En-de einen Knopf, auf dem andern aber eine runde Bahn.Mit diesem Hammer werden die Bunzen getrieben,d. i. entweder in die Länge oder in die Runde ausge-dehnet; siehe Th. XVlil, S> 24. Der Schärft ■Hammer, Ficz. 1182, sieht an einem Ende wie einzugespitzter Meißel auö; die Bahn selbst aber ist flachund länglich viereckig. Dieser Hammer dient, diescharfen Reifen an den Deckeln der Silbergeschirre,auf dem Becher - oder Flacheneisen zu rechteschlagen.
Die Goldschläger haben einenForm- oderSchlag-Hammer, mit einer doppelten flachen Bahn; flehe jTh. XIX, S. 566. i
Der Hammer ist das nothwendigste Instrumentdes Grob- * 5 itf' und Waffenschmiedes; und daherist es kein Wunder, wenn man in seiner WerkstätteAbänderungen dieses Werkzeuges in großer Anzahl an-trifft. Einige Hämmer haben eine runde oder etwasmuchelige Bahn, um das Eisen damit auszustrecken.
Zu diesen gehören vorzüglich die Schmiedehämmer, |Fr. Ferretier, oder so genannten jIojsekel. Sie sind |die stärksten Hämmer des Grobfchmiedes; die größtenwiegen zo bis 40 Pfund. Vermittelst desselben stre-cket man die stärksten Stangen, und gibt ihnen die er-'forderliche Gestalt. Auf der Bahn steht eine Finne,dre den einigen mit dem Helme parallel läuft, bey an-dern aber mit demselben einen rechten Winkel macht.