Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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332 Hammer. |

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In größerer Anzahl und mit mehrerer Abänder-rung findet man bey dem Grobschmid Hammer, wo>mit Löcher in das erwärmte Eisen durchgeschlagen wer-den. Sie müssen daher an der einen Seite eine Spi-tze, und an der andern einen Kovf haben. Mit demHufstampel, Zig. 1185 a) , schlägt oder stämpt der !

Arbeiter zuerst die Löcher vor, die er in das Hufeisen -

schlagen will, und mit dem Gpitzhammer, Zig. !il85 schlagt er die Löcher völlig durch. DieSpche des ersten ist daher nur stumpf. Zu den Lö-chern in den Schienen auf den Rädern, hatderSchmld !gleichfalls zwey größere Spitzhämmer dieser Art.Den ersten, womit er die Löcher vorstämpek, Fig. l1186»), nennt er den Gchienenstämpel, den leh<lern aber, welcher dieses Loch völlig durchbohrt, denGchieueudurchfchlag, Zig. n86 Der ersteist gleichfalls stumpfspitzig, der letztere aber völlig ge-spitzt. Die Schiene wird, in letzterm Falle, auf einenstarken eisernen Ring, welcher der Lochring heißt, ge-legt. Die Absicht, warum dör Schmid die Löcher desHufeisens und der Schienen mit zweyerley Stämpelndurchschlägt, ist, damit der erste das Loch auf der Sei-te, wo der Nagel eingeschlagen.wird, größer mache. |Der Kopf des eingeschlagenen Nagels senkt sich größ-tentheils in dieses Loch, und wenn sich daher gleich derhervor ragende Theil abschleift, so ist doch noch dasmehreste gesichert. Der Murrerhammep, Zig.ii 87, hat eine ziemlich stumpfe Spitze; denn es wer-den hiermit die Löcher zu den Schraubenmuttern vor-geschlagen.

Endlich gibt es Hämmer, welche nur in wenigeneinzelen Fällen gebraucht werden. Der Senkham-mer ist den Eisenarbeitern bloß alsdenn nützlich, wennsie das Eisen vorzüglich bilden wollen. Vermittelstdesselben werden von dem Grobschmiede insgemein nurdie Knöpfe einer Stange an den Kutschen mit Glie-dern