338 Hammer.
Kloß eine eiserne Platte k>. Auf diese Platte wird einStoß Papier geleget und beständig umgedrehet/ so daßder Hammer dasselbe an allen Seiten stampfen kapn.Hierauf trägt man das Papier in eine Stube, falzet esbogenweise auf einem Tische, wirft hierbei) die beschäd-igten Bogen aus, und legt die Bogen in Bücher zu-sammen. Jedes Buch wird hierauf einzeln unter deeSchlagestampfe gestampfte, und alsdenn werden meh-rere Bücher einige Stunden lang in die Presse gebracht.
Die Gajzsieder oder Galzwirker haben einen sogenannten Schepphammer und eine Hage. Weilsich bey dem Salzsteden an dem Boden und an hmSeitenblechen innerhalb der Pfanne eine kaikartige Er-de, (welche Scheep genannt wird,) anseht, so nmß diePfanne jedesmahl -nach zwey Tagen von diesem Ansahgereiniget werden. In dieser Absicht, wird die Pfanneauf einen besonders hierzu verfertigten hölzernen Bockgestellet, so daß ihre Höhlung gegen die Erde gekehrtist. Unter der Pfanne wird ein Skrohseuer gemacht.Wenn dieses ausgebrannt ist, nimmt der Satzwrrkerdie Pfanne von dem Bocke ab, und klopft gegen dieZusammenfügung der Bleche oder die Nöthe, wo sichdie mehreste Unreinigkeit anseht, mit einem großen höl-zernen Hammer, welcher der Fegehammer oderSchepphammer heißt, gegen das bloße Blech abermir erneut kleinen Hanuner, den der Hallor eine -Hagenennet.
Der Schieferhammer, dessen sich der Schieferde-cker bedient, Fig. 1216, ist, den hölzernen Stiel ab-gerechnet, etwann 8 bis 10 Zoll lang. Seine Dickebetragt durchgängig höchstens^ Zoll., Mit der schmäh-len Bahn a schlägt der Schieferdecker beym Decken dieNage! ein, wenn er vorher auf der Erde mit der Spi-tze b für jeden Nagel ein Loch. durch den Schieftrsteingehauen hat. , Unter der gedachten Bahn und Spiße,hac der Hamnrer eine Klinge c ck, - welche so dick, als pre