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mit einem Pfropft. Völlig verfaulte Nagel treibt«mit diesem Hammer aus ihrein Loche heraus, und .schlägt Dagegen einen neuen ffkagel ein. Der Hau,» ,mer, welcher am andern Ende Des Hauptes mit einemMciffel oder einer Axt versehen ist, um dainik das Werg >in die Fugen einzutreiben, wird die ^aimnerKpt, Fr. :Maleb&e, genannt. Siehe Kalfatern.
Unter den Hämmern der Schlösser, ist der größte !ein dreyßigpfündiger, und der kleinste von einemhal- Iden Pfunde. An allen ist die Bahn flach und viereckig,und das andere Ende spitzig. Man gebraucht sie zumSchmieden, Austreiben, Verengern und Zusammen-Schweißen. Daher trifft man bey dem Schlösser 'Vorpossekel und Kreutzpossekel, den Vorschlaghammer,den Spitzhammer, den Schlichthainmer, den Kehl«Hammer, und einige andere, deren sich auch derGrob«Schmid bedient, an.
Der Stahlarbeiter hat Senkhäinmer. Z. E.der Knopf und Griff eines Degengefäßes besteht, wieich im XV!I Th. S. ;Z2, erwähnt habe, aus zwohohlen Halsten, deren jede in einem Gesenke geformet ,wird. Ein Gesenke zu einem halben Knopf findet man |daselbst, Fig. 879 und ein Gesenke zu einem hab ,ben Griff, Fig. 879 ^ abgebildet. Jede Hälfte des 'Knopfes oder Griffes treibt der Stahlarbeiter mit ei»nein Senkhammer, Fig. 1221 in das Gesenke hin-ein. Hingegen werden beyde Halsten des Knopfesmit der Unterlage Fig. 879 , und dem Senkham-
mer, Fig. 1221 b zustimmen gefchweißet, so wie dieHälften des Griffes mit der Unterlage Fig. 879 bj , uttDdem Senkhammer, Fig. 1221 c ). Die Senkhäm-mer haben daher auf ihrer Bahn eben solche Vertief-ung, als ihre Unterlagen.
Bey dem Tapezieren müssen die Riemer und Satt-ler oft Leder oder Zeug mit Pinnen und Nageln an-schlagen, welches sie mit einem kleinen eisernen Ham-