Band 
Ein und zwanzigster Theil, von Haf bis Hanf.
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356 Hamster.

weiß, und die letztem sind ganz weiß. In jeder Reihesind fünf Borsten, davon die hintersten, besonder-dievon der dritten und vierten, am längsten sind. DieseHaare sind, wie die Ban haare bey den Meisten Thie-ren, langer, steifer und dicker als die andern. Ueberden Augen, gegen den vordem Augenwinkel zu, siehtman noch zwey dergleichen, welche schwarz sind; diehintere i Zoll lang, die vordere etwas kürzer. Aneinigen jünger« bemerkt man noch eine einzele langeund weiße Borste, zwischen dem Hintern Augenwinkelund dem Ohre. Die Ohren sind ziemlich groß, rund»lich, fast nackt, so daß man die durchscheinenden Ge»säße sieht; der Rand ist mit kurzen weißen Haaren be»fetzt. Die äußere Fläche hat noch weniger Haare, alsdie innere, und besonders sind die Ohren am Grunde,wo sie in dem Pelz sitzen, ganz nacket, denn sie ragennur ungefähr um die Hälfte über die Haare des Felleshervor, welche um diese Gegend, wohl doppelt so langals die übrigen des Kopfes, und fuchsroth sind, aus»genommen zur Seite nach hinten zu, wo sich ein weiß»liches Fleckchen befindet.

Was die Farben des Thieres betrifft, so istder vordere Theil der Schnauße oben bis über dieNasenlöcher und unten bis an die Kehle ganz weiß.Die Seiten des Kopfes sind gelblich weiß. Die Nasenach oben, bis jenseit der Augen, und ein Fleck unterdenselben, welches in das Blaßgelbe der Backen herabgeht, der Streif um die Ohren und zwischen demBlaßgelben der Backen, dem Fleckchen von eben derFarbe hinter dem Ohre, bis an den blassen Fleck derSchulter, sind fuchsroth. Die Stirn und der ganzeRücken haben eine Hasenfarbe; es sind nähmlich diemehresten Haare unten grau und oben braungelb, unddieSpitzen bey vielen schwarz; einige von den längstensind auch ganz schwärzlich, besonders die nach oben hinMitten über die Stirn und den Rücken hin laufen.