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wo sie nicht nur ihren Koch absetzen, soSdern auch ihrenUrin lasten; denn der Ort ist allezeit durch und durchnaß, welches beweiset, daß sie wenigstens nicht alle.mahl ihren Urin sausen. Ob gleich' das Thier an sichselbst gar keinen Übeln Geruch von sich gibt, so riechendoch seine Excremente auf eine überaus widrige Art,daher man oft ihre Behältnisse reinigen muß, wennman sie in den Zimmern haben will.
Der Hamster hat zuweilen einige Stellungen, webche ganz artig anzusehen sind. Er ahmt das Eich.Hörnchen, obgleich ziemlich ungeschickt, nach; dennman vermißt überhaupt an ihm die Feinheit undMun-terkeit, welche jenes besitzt. Wenn er sich putzen will,setzt er sich auf die Hinterbeine und Schenkel, undstreicht sich mit den vorder»; er umfaßt den Kopf beyden Ohren, und fährt so bis über die Schnautze, wo-durch die Haare mehr straubig als glatt werden; sielegen sich aber hernach von selbst wieder in ihre vorigeOrdnung. Die Vorderfüße sind Verhältnißweise sehrklein, und dienen ihm statt der Hände. Er weiß sieauch ganz gut zu seinen Absichten zu nutzen. Wen»er frißt, setzt er sich ebenfalls aus die Schenkel undHinterfüße, und faßt mit den beyden vordern die Spei-se, welche er theils frißt, theils in die Backen verbirgt.Wenn er frißt, so käuet er, wie schon Agricola ange-merkt hak, auf beyden Seiten, und bewegt die Kinnla-den sehr geschwinde über einander. Wenn man einemeine wälsche Nuß gibt, beißt er davon große Dtückeab, und unvermerkt schwillt die Backenblase auf, unddie ganze Nuß ist zerstückt darin zu fühlen; gibt manihm noch eine, so füllt er damit die andere Blase.Schneidet man eine solche Nuß in vier Theile, so stopfter d«e Viertel davon ganz in die Tasche hinein. Wirstman deut Hamster Körner vor, so fahrt er darübergleichsam nur mit dem Maule hinweg, und füllet da>mrc seine Beutel,, ohne daß man unterscheiden kann,